Château d’Aussières

Corbières

Château d’Aussières ist der Spitzenwein des Guts und das Ergebnis einer rigorosen Auswahl der besten Parzellen des Weinbergs. Deshalb kann er nur in kleineren Mengen erzeugt werden. 40% dieser Cuvée bauen 12 bis 16 Monate in neuen Eichenholzfässern aus. Unsere Kellermeister streben einen Wein von ganz besonderer Dichte und Finesse als Ausdruck des Terroir an, das eher kühl und spät und daher perfekt geeignet für elegante Weine ist.

Château d’Aussières Corbières

Jahrgänge

  • Jahrgang 2015

    • Syrah 59%
    • Mourvèdre 28%
    • Grenache 13%

    Wie jedes Jahr gab es im Languedoc erhebliche klimatische Divergenzen. Während es beispielsweise im Norden gegen Ende des Sommers zu heftigen Niederschlägen kam, fiel gleichzeitig in der weiter südlich gelegenen Umgebung von Narbonne kein Tropfen Regen.
    In den Weinbergen von Aussières sorgte der Klimaverlauf in diesem Jahr für ideale Bedingungen, die während der gesamten Vegetationsperiode vom Austreiben der Reben, über die Blütezeit und bis zur Reife der Beeren anhielten.
    Diese fortdauernde „meteorologische Unterstützung“ sorgte in unseren Parzellen für eine optimale Reifung, durch die die verschiedenen Rebsorten eine außergewöhnliche aromatische Ausdruckskraft und ein perfektes Gleichgewicht entwickeln konnten. Dies war sowohl beim früh reifenden Chardonnay als auch bei den späteren Rebsorten wie Mourvèdre oder Cabernet Sauvignon der Fall.

    VERKOSTUNGSNOTIZ (Oktober 2017)

    Dunkle Farbe mit violetten Lichtreflexen.
    Das Bukett ist zwar noch etwas verschlossen, verfügt aber bereits über eine tiefgründige Aromatik und Eleganz. Die noch deutlich präsenten feinen Barriquenoten sind inzwischen schön in die Aromen von Kiefernholz und Eukalyptus eingebunden.
    Am Gaumen erweist sich der Wein als kraftvoll und entwickelt Noten von Kirsche und Schokolade. Der stattliche Anteil Mourvèdre sorgt für eine interessante Länge und ist die perfekte Ergänzung zu der Feinheit des Syrah und den duftigeren Noten des Grenache. Das Finale setzt sich voller Eleganz und Ausgewogenheit fort. Dieser aus agronomischer Sicht nahezu perfekte Jahrgang ist trotz seiner Jugend bereits heute sehr angenehm zu trinken und verspricht, seine ganze Frische über viele Jahre beizubehalten.
    Am besten zwischen 2018 und 2022 genießen.

  • Jahrgänge 2014

    • Syrah: 56 %
    • Grenache: 17 %
    • Carignan: 16 %
    • Mourvèdre: 11 %

    Das Weinjahr war im Languedoc von stark wechselnden klimatischen Bedingungen geprägt. Die unterschiedlichen Erträge an den verschiedenen Standorten sind nicht zuletzt die Folge dieser sehr variablen Niederschläge. An der Süd- und Nordspitze der Region gab es sehr reichliche Niederschläge, wogegen es in der zentralen Region eher an Regen mangelte.
    In unseren Weinbergen erzeugte das Klima dieses Weinjahres sogar gewisse Unterschiede zwischen den Terroirs und Rebsorten von Aussières.
    Trotz dieser verglichen mit dem letzten Jahr stark veränderten klimatischen Bedingungen zeigt der Jahrgang 2014 eine gewisse Ähnlichkeit mit 2013: Ausgewogenheit der Weine mit schönen Extraktionsgraden, aromatischer Finesse und ausgeprägter Frische.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung)

    Tief dunkelrote Farbe mit violetten Lichtreflexen.
    Tiefgründiges und elegantes Bukett, in dem sich die Noten von Eukalyptus und Kiefernharz vereinen.
    Am Gaumen bietet dieser Wein einen schönen Auftakt mit Kirscharomen sowie einem Hauch von Kakao. Das lang anhaltende Finale vereint Eleganz und Ausgewogenheit. Ob jung getrunken oder erst nach einigen Jahren im Keller, dieser Wein hält, was er verspricht.
    Am besten genießen: 2016-2020

  • Jahrgang 2013

    • Syrah: 60 %
    • Grenache: 25 %
    • Mourvèdre: 15 %

    Im Weinjahr 2013 kam es im Languedoc nicht zu den witterungsbedingten Problemen, mit denen die anderen Weinbaugebiete Frankreichs konfrontiert waren. Trotzdem wird 2013 als ein Weinjahr mit untypischem Klimaverlauf in Erinnerung bleiben.

    Auf den regenreichen Herbst 2012 folgte ein Winter mit geringen Niederschlägen. Das Frühjahr war feucht und kalt. Es stand in einem deutlichen Kontrast zu den milden Temperaturen des Winters 2013, die den Normalwerten für das Languedoc entsprachen.

    Der dadurch bedingte Rückstand wurde in dieser Saison teilweise durch das sonnige und warme Wetter im Juli und August ausgeglichen. Die Monate September und Oktober waren eher kühl und trocken, ließen eine allmähliche Reifung der Tannine zu und trugen dazu bei, dass die verschiedenen Rebsorten viel von ihrer Frische bewahren konnten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Intensiv rote Farbe mit einem leicht bläulichen Schimmer.
    Würziges Bukett mit Noten von Pfeffer, Gewürznelke und frischer Muskatnuss.
    Am Gaumen zeigt der Wein sogleich viel Rundheit. Die Vanillenoten und die seidigen Tanninnoten bleiben bis zu seinem anhaltenden und eleganten Finale erhalten. Im Finale harmonieren die Röstnoten aufs Beste mit den Noten von Karamell.
    Am besten genießen: 2015-2018

  • Jahrgang 2012

    • Syrah: 75 %
    • Grenache: 20 %
    • Mourvèdre: 5 %

    Der Winter 2012 war durch eine lange Kältezeit im Februar geprägt. Man verzeichnete sogar 12 aufeinander folgende Tage mit Temperaturen deutlich unter Null (mit Minimalwerten von nahezu ‑10 °C), was in der Region selten vorkommt. Der äußerst regenarme Winter ließ einen zukünftigen Wassermangel befürchten. Dank der ausgiebigen Regenfälle in den Monaten März, April und Juni gab es jedoch keinen ausgeprägten Trockenstress.

    Die Temperaturen und Regenfälle in der Sommerzeit entsprachen den Normalwerten. Für gewisse Komplikationen sorgte bei diesem Jahrgang eigentlich nur der eher kühle Monat September, der mit gewitterartigen Regenfällen endete. Die Qualität der Trauben wurde glücklicherweise nicht von diesem Unwetter beeinträchtigt. Nur die Bedingungen bei der Ernte waren komplizierter als sonst.

     

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung):

    Robe: Der Wein besitzt eine intensiv dunkelrote Farbe mit violetten Reflexen.
    Bukett: Aufrichtiges Bukett, das beim Belüften angenehme Gewürz- und Röstnoten entwickelt.
    Gaumen: Der zurückhaltende Auftakt ist ein Zeichen seiner Jugend. Nach einigen Minuten im Glas bringt er stolz seine Stärken zu Tage. Der erste Schluck ist seidig und aromatisch. Die Noten von Lakritze und schwarzer Johannisbeere harmonieren wunderbar mit den schön verschmolzenen Holztönen.
    Dank seiner Frische bietet dieser Wein, bei dem ein Hauch Vanille am Gaumen verweilt, ein Finale mit schöner Länge von feinsten Tanninen.

  • Jahrgang 2011

    • Syrah: 66%
    • Grenache: 14%
    • Mourvèdre: 10%
    • Carignan: 10%

    Das Weinjahr 2011 war geprägt durch einen kühlen Winter mit besonders geringen Niederschlägen und stark variierenden Sonnenstunden. Anders als in anderen Weinbaugebieten in Frankreich zeichnete sich das Frühjahr im Languedoc durch ein mildes Klima und regelmäßige Regenfälle aus. In den Monaten Juni und Juli war das Wetter zeitweise kühler als in einem normalen Jahr. Die punktuellen sommerlichen Regenfälle sorgten für die notwendigen Wasservorräte für eine perfekte Beerenreife.
    Die gesamte Lesezeit 2011 wurde von einem außergewöhnlich warmem Herbstwetter begleitet.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Robe: Tiefdunkle Farbe
    Bukett: Sehr schöne Aromen aus einer breiten Palette roter Früchte und Garrigue-Pflanzen.
    Gaumen: Dieser Jahrgang ist für seine Erzeugerregion eher untypisch und zeichnet sich vermehrt durch seine Komplexität als durch seine Fülle und seinen Körper aus. Der im Auftakt feine und sehr aromatische Wein ist lang anhaltend am Gaumen und besticht wie gewohnt durch seine perfekte Ausgewogenheit. Ein gelungener Wein, der seinen Höhepunkt voraussichtlich schon vor den Jahrgängen 2009 und 2010 erreichen wird.
    Am besten zwischen 2013 und 2015 genießen.

  • Jahrgang 2010

    • Syrah 65 %
    • Mourvèdre 18 %
    • Carignan 10 %
    • Grenache 7 %

    Das Jahr 2010 wird besonders wegen des kalten Winters in Erinnerung bleiben, der mit ungewöhnlich ausgeprägten Kältewellen und Tiefsttemperaturen überraschte. Das milde Wetter im April stand im starken Kontrast zur Kälte im März und besonders im Mai, als niedrige Temperaturen, Regen und sogar Schnee den Beginn der Vegetationsperiode für die frühen Rebsorten herauszögerten. Ein heißer Sommer mit wenigen Niederschlägen erlaubte es den Reben nicht, dieses Defizit wieder aufzuholen.

    Trotz eines sehr nassen Monats Mai lag der gesamte Niederschlag zur Erntezeit unter dem Jahresmittel. Aussières „kühles“ Terroir half den Reben dabei, die Trockenperiode durchzustehen. Die Lese fand aber trotzdem später statt als im Vorjahr.

    Die milden Tage und kühlen Nächte im Herbst ermöglichten eine langsame Reifung und ein gut ausgewogenes Traubengut.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Hervorragende, tiefdunkle Farbe.
    Wunderschönes Bukett mit Spuren von Holz und Vanille. Die Reifenoten sind bereits perfekt integriert. Die Nase entwickelt eine Mischung aus dunklem Obst dominiert von frischen Brombeeren.

    Die Attacke ist frisch und eher mild, aber der Wein entwickelt sich im Mund schnell zu einer exzellenten Fülle, was für die großen Jahrgänge von Aussières typisch ist. Der bemerkenswert lange Abgang wird gut unterstützt von reifen, eleganten und präzisen Tanninen.

  • Jahrgang 2009

    • Syrah 59 %
    • Mourvèdre 20 %
    • Carignan 13 %
    • Grenache 8 %

    Das Wetter war 2009 im Languedoc sehr unregelmäßig. Ein eher feuchter Winter sorgte für gute Wasserreserven. Der Januar 2009 wird uns wegen des gewaltigen Sturmtiefs „Klaus“ mit Windgeschwindigkeiten von über 180 km/h für immer im Gedächtnis bleiben. Aber im Weinberg von Aussières richtete der Sturm zum Glück keinen Schaden an. Eine regnerische Periode zu Beginn der Wachstumsphase sorgte für eine ausgewogene Wasserversorgung. Sehr milde Temperaturen im April und im Mai brachten ein hervorragendes Wachstum. Während der Sommermonate profitierte der Weinberg von geringem Niederschlag in Form von örtlichen Gewittern, die für das Mittelmeerklima typisch sind. Die zweite Augusthälfte brachte dann hohe Temperaturen und beschleunigte so die Reifung der frühen Sorten.
     

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Die Farbe dieses Weines ist ein sehr dunkles granatrot, fast schon schwarz. Das Bukett ist zart, besitzt aber eine herrliche Tiefe: perfekt eingebundene, kaum spürbare Holznote, Spuren von Cassis, unmittelbar der Eindruck von Dichte. Am Gaumen entwickelt sich der Wein sehr langsam und mit kräftigem Körper ohne dabei aggressiv zu wirken. Zurzeit ist der Syrah noch sehr dominant, verschmilzt aber gut mit der Sanftheit des Mourvèdre. Der Abgang ist sehr lang und ausgewogen mit gut ausgeprägten aber schön integrierten Tanninen im sehr klassischen DBR-Stil. Dieser Wein zeigt großes Potenzial. Er hat deshalb mindestens noch ein paar weitere Monate in der Flasche verdient!

  • Jahrgang 2008

    • Syrah 58 %
    • Mourvèdre 32 %
    • Grenache 10 %

    Sowohl der Winter als auch das Frühjahr 2008 waren sehr trocken, doch zum Glück
    regnete es Ende Mai reichlich. Trotz der insgesamt sehr ernst zu nehmenden
    Trockenheit, konnte der Vegetationszyklus gut voranschreiten. Die Ursache dafür
    waren einige wenige aber strategisch günstige Regengüsse. Kalte Fallwinde
    (Tramontane) und die Seebrise lösten einander zum Ende des Sommers hin ab,
    begleitet von regelmäßigem Sonnenschein und Temperaturen, die etwas unter dem
    Durchschnitt lagen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Farbe: Sehr dunkles Granatrot mit violettem Schimmer.
    Bukett: Exzellente aromatische Intensität, rotes Obst und Gewürze dominieren. Auch
    Holztöne sind subtil aber definitiv vorhanden.
    Am Gaumen: Der leichte Anklang bestätigt das geringe Alter dieses Weines. Der Wein
    entwickelt dann schnell einen vollmundigen Körper, mit Noten von Steinobst und
    Gewürzen. Der immense Reichtum des Mourvèdre verbindet sich mit der
    Ausgewogenheit von Syrah und Grenache um eine sehr elegante Tanninstruktur
    auszubilden. Sanfte Noten aus dem Reifeprozess durchziehen den harmonisch langen,anhaltenden Abgang.

  • Jahrgang 2007

    • Syrah 60 %
    • Mourvèdre 30 %
    • Grenache 10 %

    2007 herrschten im Languedoc ausgezeichnete Wetterbedingungen für den Weinbau. Zwar lag die Niederschlagsmenge insgesamt zu niedrig, doch der wenige Regen fiel zur rechten Zeit. So konnten sich die Reben bis zur Ernte ideal entwickeln. Auch dieses Jahr reiften dank der sehr gemäßigten Temperaturen im Sommer alle Languedoc-Rebsorten sehr gut aus. Gerade unsere mit Mourvèdre bepflanzten Parzellen wiesen allerbeste Traubenqualität auf.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Farbe: Sehr dunkles Granatrot.

    Bukett: Bukett von intensivem Aroma mit frischen roten Früchten und deutlich hervortretenden Gewürznoten. Der Holzton ist gut verschmolzen eingebettet in das aromatische Potenzial. Ein Wein, der mit einem kräftigen Hauch Garrigues 100% für den Languedoc-Stil steht.

    Gaumen: Am Gaumen ist der Wein zunächst zurückhaltend, entwickelt dann aber rasch Fülle. Strukturiert, ausgewogen und elegant. Sehr dichte und seidige Gerbsäuren, knackige Frucht. Das Bukett schlägt sich am Gaumen mit Würze und blumiger Note nieder. Im Abgang lang und dicht. Der hohe Gerbsäuregehalt der Rebsorte Mourvèdre und ihre Festigkeit ergeben einen Wein ganz im Stil von DBR.

  • Jahrgang 2006

    • Syrah 75 %
    • Grenache 25 %

    2006 war im Languedoc ein großzügiges Weinjahr. Im Winter fielen reichliche Niederschläge und es blieb bis in den Frühling hinein kalt. Deshalb schlugen die Reben erst spät aus. Im Mai und Juni war das Wetter sehr mild und sorgte für beste Voraussetzungen zur Rebblüte. Die glühende Juli-Hitze bereitete den Winzern zwar einige Sorgen, aber der August zeigte sich nur mäßig warm mit leichten Schauern, und die Trauben reiften gut heran. Leichte Bewölkung im September sorgte schließlich dafür, dass auch die spätesten Sorten ausreifen konnten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Jahrgang hat eine dunkle, fast schwarze Farbe und zeigt, trotz des geschlossenen Buketts eines jungen Weins, tiefe mit eleganten und gut verschmolzenen Holztöne. Am Gaumen: Sofort Eindruck von Fülle, sehr reich, dichte und elegante Tannine. Reine, knackige Frucht. Sehr lang im Abgang, nichts scheint die Ausgewogenheit dieses Weins stören zu können. Der Wein wird nach einigen Monaten in der Flasche an Finesse hinzugewinnen und wird lange seine schöne aromatische Frische behalten.

  • Jahrgang 2005

    • Syrah 70 %
    • Grenache 20 %
    • Mourvèdre 10 %

    In Bezug auf den Weinbau ist der 2005er Jahrgang im Languedoc geradezu modellhaft gewesen. Der kalte, windige Winter zog sich bis zur Mitte des Frühlings hin. Die Sommertemperaturen entsprachen den Durchschnittswerten, so dass alle Rebenwachstumsschritte einen mustergültigen Verlauf nahmen. Zum Zeitpunkt der Lese hatten die Trauben eine außergewöhnliche Reife erlangt.
     

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Dieser Wein präsentiert ein sehr dunkles Rot mit violett-schwarzen Reflexen.
    Sein Bukett ist zart, dabei vielfältig und elegant. Die feinen Holznoten, die noch dominieren, verschmelzen bereits mit den Pinien- und Eukalyptusaromen. Im Mund ist er mächtig, mit Kirsch- und Schokoladennoten. Die zum ersten Mal in die Assemblage aufgenommene Mourvèdre-Rebsorte verleiht dem Wein eine interessante Länge und vermählt sich geradezu optimal mit Syrah und Grenache. Das Finale ist elegant und ausgewogen. Dieser Wein, der bereits in seiner Jugend genossen werden kann, wird seine Frische über Jahre beibehalten.

  • Jahrgang 2004

    • Syrah 85 %
    • Grenache 15 %

    2004 verhielt sich das Wetter im Languedoc sehr untypisch. Im Winter und im Frühjahr war es regnerisch mit leichten Winden. Im Sommer wehte ein stetiger Wind vom Meer her, der viel feuchte Luft mitbrachte. Im Anbaugebiet Corbières machten sich die Temperaturen unter dem langjährigen Durchschnitt bemerkbar, aber der Jahrgang wurde durch die sonnige Nachsaison gerettet. Ab 15. September wehte der Fallwind „La Tramontane“ bis zum Ende der Lese.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Am Gaumen verspürt man eine sofortige, starke Präsenz, gefolgt von viel Rundheit. Die noch jungen Gerbsäuren werden in der Flasche heranreifen. Die gesamte Verkostung ist sehr frischebetont mit wiederkehrendem Zedernaroma und auch Harz. Im Abgang zeigt der Wein eine im Languedoc wenig übliche Mineralität.

  • Jahrgang 2003

    • Syrah 80 %
    • Grenache 20 %

    Dieser Jahrgang war in allen französischen Anbaugebieten von einer langanhaltenden Hitzewelle geprägt, wobei die Temperaturen im Languedoc nicht so extrem waren wie anderswo. Ein sehr früher Jahrgang, der sich durch einen sehr hohen Reifegrad der Trauben auszeichnet.

     

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein ist Granatrot, sehr dunkel, mit schwarzem Schimmer. Im Bukett herrscht frische rote Frucht vor, außerdem würzige Töne von Holz und Mokka – komplexe und sehr gut verschmolzene Aromen. Der Anklang ist geschmeidig, gleichzeitig entsteht der Einruck von großer Fülle und Opulenz. Ein konzentrierter, dichter Wein mit feinen Gerbsäuren. Schön ausgewogener Gaumen mit langem Nachhall.