Aussières Rouge

Vin de pays d’Oc

Aussières Rouge ist eine Zusammenstellung von für das Bordelais und das Mittelmeergebiet typischen Rebsorten. In diesem Wein verbindet sich die Dichte und Eleganz des Cabernet Sauvignon harmonisch mit der Stärke und dem Charakter des Syrah.

Aussières Rouge Vin de pays d’Oc

Jahrgänge

  • Jahrgang 2016

    • Cabernet Sauvignon 60%
    • Syrah 40%

    Wie jedes Jahr gab es im Languedoc erhebliche klimatische Divergenzen. Die in der Nähe der Mittelmeerküste gelegene Region, zu der auch Aussières gehört, hatte im Winter und im Verlauf der Vegetationsperiode erheblich unter den Regendefiziten zu leiden.
    Trotz der klimatischen Unbilden dieses sehr speziellen Weinjahres verlief der vegetative Zyklus vom Ausschlagen der Reben über die Blütezeit bis hin zur Reife ohne Probleme. Dies beweist, dass die Kombination aus unseren frischen Terroirs und unseren Parzellen, die jetzt „das Alter der Reife“ erreicht haben, gut auf einen solchen untypischen Klimaverlauf abgestimmt ist.
    Entgegen allen Erwartungen begünstigte dieses Wetter eine wunderbare Reifung bei allen Rebsorten, die einen schönen aromatischen Ausdruck und in sämtlichen Parzellen, von den früh reifenden bis zu den späten, ein wunderbares Gleichgewicht entwickelt hatten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (aus dem Weintank):

    Rubinrote Farbe.
    Bukett mit Aromen von roten Früchten und Gewürzen.
    Am Gaumen kommt der mediterrane Charakter des Cabernet Sauvignon schön zum Tragen.
    Langer Abgang, frische Früchte und angenehme Frische.
    Am besten genießen: 2017-2018

  • Jahrgang 2015

    • Cabernet Sauvignon: 60 %
    • Syrah: 40 %

    Wie jedes Jahr gab es im Languedoc erhebliche klimatische Divergenzen. Während es beispielsweise im Norden gegen Ende des Sommers zu heftigen Niederschlägen kam, fiel gleichzeitig in der weiter südlich gelegenen Umgebung von Narbonne kein Tropfen Regen.
    In den Weinbergen von Aussieres sorgte der Klimaverlauf in diesem Jahr für ideale Bedingungen, die während der gesamten Vegetationsperiode vom Austreiben der Reben, über die Blütezeit und bis zur Reife der Beeren anhielten.
    Diese fortdauernde „meteorologische Unterstützung“ garantierte in unseren Parzellen für optimale Reifung, durch die die verschiedenen Rebsorten eine außergewöhnliche aromatische Ausdruckskraft und ein perfektes Gleichgewicht entwickeln konnten. Dies war sowohl beim früh reifenden Chardonnay als auch bei den späteren Rebsorten wie Mourvèdre oder Cabernet Sauvignon der Fall.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG):

    Rubinrote Farbe.
    Bukett aus Noten von roten Früchten und Zimt.
    Am Gaumen ist die für den Cabernet Sauvignon typische Finesse der Tannine gut erkennbar.
    Schöne fruchtige Frische, angenehme Länge am Gaumen.

  • Jahrgang 2014

    • Cabernet Sauvignon: 60 %
    • Syrah: 40 %

    Das Weinjahr im Languedoc war in den verschiedenen Anbaugebieten von stark wechselnden klimatischen Bedingungen geprägt. An der Süd- und Nordspitze der Region gab es sehr reichliche Niederschläge, wogegen es in der zentralen Region an Regen mangelte.

    In den Weinbergen von Aussières erzeugte das Klima in diesem Weinjahr eine gewisse Heterogenität bei den verschiedenen Terroirs und Rebsorten.

    Trotz dieser gegenüber dem Vorjahr stark veränderten klimatischen Bedingungen zeigt der Jahrgang 2014 eine gewisse Ähnlichkeit mit 2013: Ausgewogenheit der Weine mit schönen Extraktionsgraden, aromatischer Finesse und anhaltender Frische.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Funkelnde rubinrote Farbe mit violettem Schimmer.
    Im Bukett vereinen sich die Noten von Waldbeeren und Zimt.
    Am Gaumen harmoniert die aromatische Finesse des Syrah wunderbar mit den seidigen Tanninen, die vom Cabernet Sauvignon beigesteuert werden. Schöne Länge am Gaumen. Sie wird von Noten frischer Früchte und einer anhaltenden Frische geprägt, durch die der Wein seine Eleganz erhält.
    Am besten genießen: 2015-2016

  • Jahrgang 2013

    • Cabernet Sauvignon: 60 %
    • Syrah: 40 %

    Im Weinjahr 2013 kam es im Languedoc nicht zu den witterungsbedingten Problemen, mit denen die anderen Weinbaugebiete Frankreichs konfrontiert waren. Trotzdem wird 2013 als ein Weinjahr mit untypischem Klimaverlauf in Erinnerung bleiben.
    Der regenarme Winter 2012/2013 folgte auf einen Herbst 2012 mit reichlichen Niederschlägen, die für gute Wasserreserven sorgten und einen problemlosen Start des Vegetationszyklus ermöglichten.
    Mit milden Temperaturen entsprach das winterliche Klima den Normalwerten für das Languedoc, das Frühjahr dagegen war verglichen zum Winter 2013 kalt und feucht. Der dadurch bedingte Rückstand wurde in dieser Saison teilweise durch das sonnige und warme Wetter im Juli und August ausgeglichen.
    Die Monate September und Oktober waren eher kühl und trocken, ließen eine allmähliche Reifung der Tannine zu und trugen dazu bei, dass die verschiedenen Rebsorten viel von ihrer Frische bewahren konnten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Farbe: Der Wein besitzt eine schöne, intensiv rote Farbe mit einem bläulichen Schimmer.
    Bukett: Das Bukett hat eine schöne Aromenkomplexität, zu der die beiden Rebsorten gleichermaßen beitragen.
    Gaumen: Runder, geschmeidiger Auftakt, gestützt durch die für diesen Jahrgang typische Frische mit Noten von roten Früchten. Der Wein verfügt über eine schon beständige Präsenz am Gaumen und mündet in ein von feinen, wunderbar ausgereiften Tanninen geprägtes Finale. 
    Am besten genießen: 2014-2015

  • Jahrgang 2012

    • Cabernet Sauvignon 65 %
    • Syrah 35 %

    Der Winter 2012 wird wegen der langen Kältezeit im Februar in Erinnerung bleiben, insbesondere aufgrund der 12 aufeinander folgenden Tage mit Temperaturen deutlich unter Null (Minimalwerte von nahezu 10 °C), was in der Region selten vorkommt. Der äußerst regenarme Winter ließ einen zukünftigen Wassermangel befürchten. Dank der ausgiebigen Regenfälle in den Monaten März, April und Juni konnte ein ausgeprägter Trockenstress jedoch vermieden werden. Die Temperaturen und Regenfälle in der Sommerzeit entsprachen den Normalwerten. Für gewisse Komplikationen sorgte bei diesen Jahrgang eigentlich nur der eher kühle Monat September, der mit gewitterartigen Regenfällen endete. Die Qualität der Trauben ist glücklicherweise nicht von diesem Unwetter beeinträchtigt worden, auch wenn sich die Ernte dadurch komplizierter gestaltete.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Intensive Farbe mit violettem Schimmer.
    Das Bukett mit seinen leicht säuerlichen Noten von Himbeere, Erdbeere und anderen roten Früchten, die die für diesen Jahrgang typische Frische erzeugen, bringt die Jugend dieses Weines deutlich zum Ausdruck. Am Gaumen ist der Auftakt geradlinig, wobei auch hier die Frische gut erkennbar ist. Dieser zwar noch junge Wein ist elegant und hat einen langen Abgang mit fetten Tanninen die bereits gut verschmolzen sind.

  • Jahrgang 2011

    • Cabernet Sauvignon 70 %
    • Syrah 30 %

    Das Jahr 2011 begann mit einem ziemlich kalten Winter, geprägt von deutlich geringen Niederschlägen und stark variierenden Sonnenstunden. Im Gegensatz zu anderen Weinbauregionen in Frankreich hatte das Languedoc im Frühling normale Regenfälle. Eher milde Temperaturen beschleunigten die Vegetationsperiode, sodass bis Sommeranfang ein Wachstumsvorsprung von beinahe 15 Tage bestand.
    Dieser Vorsprung verlor sich aber nach und nach im Juni und Juli aufgrund kälteren Wetters. Regen im Sommer sorgte für ausreichende Wasserreserven damit die Trauben ohne weitere Probleme heranreifen konnten. Die gesamte Erntezeit wurde von außergewöhnlich warmem Herbstwetter begleitet.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Kräftige Farbe mit dunklen, granatroten Reflexen.
    Das Bukett hat eine gute Intensität. Erdbeer- und Kirschnoten, charakteristisch für den Jahrgang 2011, sind eindeutig vorhanden: ein frischer, knackiger Jahrgang.
    Am Gaumen ist der Anklang geschmeidig, direkt und weniger konzentriert als in den Vorjahren. In puncto Finesse kann dieser Jahrgang sich wirklich behaupten.Der Abgang ist lang und harmonisch, gut unterstützt von Tanninen, die trotz ihrer Jugend bereits sehr elegant sind.

  • Jahrgang 2010

    • Cabernet Sauvignon 70 %
    • Syrah 30 %

    2010 fiel der Winter kalt und mit mehreren langen Phasen besonders niedriger Temperaturen aus. Das milde Wetter im April stand im starken Gegensatz zur Kälte im März und, stärker noch, im Mai, als niedrige Temperaturen, Regen und Schnee den Wachstumszyklus der frühen Rebsorten ausbremsten. Der heiße Sommer bot nur wenig Niederschlag und verhinderte so ganz das Aufholen dieser Sorten. Trotz eines sehr feuchten Monats Mai und regelmäßigen, aber sehr begrenzten Regenfällen im Winter war die Niederschlagsmenge im Jahresmittel 2010 geringer als sonst üblich. Die „Frische“ des Terroirs auf Aussières erwies sich als ein wesentlicher Vorteil, weshalb die Reben die Dürre besser verkrafteten. Dennoch konnte die Lese im Vergleich zum Termin des Vorjahres erst zehn Tage später stattfinden. Im Herbst sorgten milde Tage und kühle Nächte für eine langsame Reifung und verhalfen dem Jahrgang damit zu einer hervorragenden Ausgewogenheit.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Mit seiner sehr dunklen Farbe erweckt dieser Wein sofort den Eindruck von Fülle. Großzügiges, offenes Bukett. Der Jahrgang 2010 zeigt mehr vom Charakter des Languedoc als die Aussierès Rouges der Vorjahre, zweifelos wegen der weitaus feineren Ausprägung des Cabernet Sauvignon. Dieser regionale Charakter wird vom Syrah verstärkt, der immer noch sehr präsent ist. Leichte Säure in Noten von schwarzen Johannisbereen. Am Gaumen erscheint der Wein sofort weich mit großem Volumen. Die Tannine sind seidig und frisch. Sehr gute Konzentration ohne auch nur den Anflug von Aggressivität. Der Abgang ist lang, und der Wein bleibt sehr homogen bei exzellenter Komplementarität der beiden Traubensorten.

  • Jahrgang 2009

    • Cabernet Sauvignon 60 %
    • Syrah 40 %

    Die Wetterbedingungen im Languedoc waren eher gemischt. Ein recht verregneter
    Winter sorgte für gute Wasserreserven. Milde Temperaturen in April und Mai
    unterstützen das Pflanzenwachstum. Hohe Temperaturen im Sommer
    beschleunigten die Reifung der frühen Rebsorten, wie z.B. des Chardonnay. Im
    Januar 2009 zog das Sturmtief „Klaus“ mit Windgeschwindigkeiten bis 180 km/h
    durch die Region und verursachte vielerorts schlimme Schäden. Die Weinberge in
    Aussières blieben jedoch zum Glück verschont.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein hat eine wunderschöne, intensive granatrote bis violette Farbe. Die 
    gefällige Art des Cabernet Sauvignon und des Syrah sind schon im Bukett 
    offenkundig. Die Lakritz- und Veilchennoten verschmelzen perfekt mit denen roter 
    Früchte und den Würzaromen des Syrah. 
    Am Gaumen ist die explosive, vollmundige Attacke sehr typisch für einen Wein aus 
    dem Languedoc. Dieser Eindruck setzt sich und wird langsam harmonischer. Die 
    Tannine sind seidig und gut abgerundet. Der Abgang voller Frische bringt noch einmal Süßholz und Würze hervor.

  • Jahrgang 2008

    • Cabernet Sauvignon 55 %
    • Syrah 30 %
    • andere Rebsorten (Grenache, Mourvèdre, Merlot und Cabernet Franc) 15 %

    Winter und Frühjahr 2008 waren sehr trocken, doch zum Glück regnete es Ende Mai reichlich. Das reichte zwar nicht, um den Wasserhaushalt der Rebböden wieder auszugleichen, doch fielen die weiteren schwachen Niederschläge zu strategisch wichtigen Zeitpunkten und förderten so das Rebenwachstum. Den ganzen Sommer über wehten Tramontane und Seewinde und die Sonne zeigte sich mit schöner Regelmäßigkeit. Trotzdem lagen die Temperaturen stets etwas unter den Durchschnittswerten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Schöne, tiefdunkle Farbe. Im Bukett erkennt man Lakritznoten und die Noten von roten Früchten.
    Auf den gefälligen Auftakt folgen seidige und wunderbar runde Tannine. Im sehr frischen Abgang kommen Gewürze zum Ausdruck.

  • Jahrgang 2007

    • Cabernet Sauvignon 55 %
    • Grenache 15 %
    • Syrah 15%
    • Mourvèdre 15 %

    2007 herrschten im Languedoc ausgezeichnete Wetterbedingungen für den Weinbau. Es fielen zwar insgesamt nur geringe Niederschläge, doch der wenige Regen fiel genau zur rechten Zeit. So konnten sich die Reben bis zur Ernte ideal entwickeln. Dank der gemäßigten Temperaturen im Sommer erreichten alle Rebsorten, besonders aber die Bordeaux-Sorten, einen sehr hohen Reifegrad.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Ergebnis ist ein Wein mit einer schönen, dunkelgranatroten Farbe und dem typischen Bukett für Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc aus dem Languedoc von guter aromatischer Intensität. Die gleichmäßigen Wetterbedingungen haben schöne Lakritz- und Cassistöne ergeben.

    Der Anklang ist frisch und delikat. Der Wein entwickelt sich gut am Gaumen und wirkt komplex, denn jede Rebsorte trägt ihre Qualitäten bei. Der Nachgeschmack wird von Zeder, Kiefer und typischen Noten der Garrigue geprägt. Die Gerbsäuren sind elegant und seidig.