Aruma

Mendoza

ARUMA ist ein reiner Malbec, der aus den Trauben der besten Terroirs in der ganzen Provinz Mendoza selektiert wird. „ARUMA“, das bedeutet „Nacht“ in der Quechua-Sprache der Ureinwohner Mendozas. Der Name verheißt die tiefe Schwärze einer Nacht in den Anden und die Reinheit der Bergluft – kurz: Weine mit dem gleichen reichhaltigen und authentischen Charakter wie ihr Terroir.

 

Aruma Mendoza

Jahrgänge

  • Jahrgang 2016

    • Malbec 100 %

    Der Austrieb erfolgte ausgerechnet, als die tiefsten Temperaturen der letzten fünfzehn Jahre in der Region von Mendoza herrschten. Zum Zeitpunkt der Weinlese hatten die Weinbeeren ein bemerkenswertes Gleichgewicht zwischen Alkoholgehalt, ausgeprägtem Säuregrad und Aromen entwickelt. Mit dem Jahrgang 2016 ist eine gleichermaßen elegante wie einzigartige Komposition gelungen.

    Uco-Tal: Gleich nach dem Ausschlagen stellte sich ein kühles und regnerisches Wetter ein, das bis Ende Januar fortdauerte und den Vegetationszyklus um nahezu einen Monat verzögerte. Zum Glück stellten sich im Januar und Februar bessere Bedingungen mit angenehmeren Temperaturen und trockenen Tagen ein, wie es in der Region üblich ist.

    „First“ Zone: Hinsichtlich der Temperaturen war das Klima in der First Zone mit jenem im Uco-Tal vergleichbar. Da die Böden in Agrelo und Las Compuertas stärker tonhaltig und tiefgründiger sind als in Altamira (Uco-Tal, nahm die Weinlese hier etwas mehr Zeit in Anspruch, konnte jedoch praktisch zum selben Zeitpunkt wie im Uco-Tal durchgeführt werden.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung)

    Tiefdunkle rubinrote Robe. Bukett geprägt von Aromen roter Früchte, die an reife Pflaumen, Kirschen und Himbeeren erinnern und bei denen leicht würzige Noten mitschwingen. Am Gaumen erweist sich dieser Wein als frisch und saftig. Er verfügt über eine bemerkenswerte Ausgewogenheit von Säure, sanften Tanninen und Alkohol. Langer, zarter Abgang.

  • Millésime 2015

    • Malbec: 100%

    Die Saison begann mit überdurchschnittlich starken Niederschlägen, niedrigen Temperaturen und wenigen Sonnenstunden. Diese für Mendoza seltene Kombination von Faktoren war für die Qualität des Weins ausschlaggebend, da dank ihr nicht nur seine stärkere natürliche Säure sondern auch die Frische seiner Aromen erhalten geblieben sind.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG):

    Dieser Wein hat eine rot-violette Farbe. Im Bukett entfalten sich Aromen von Pflaumen und reifen roten Früchten. Am Gaumen erweist er sich als ausgewogen und entwickelt eine ausgezeichnete Säure. Die eleganten, milden und runden Tannine sind unverkennbar für den Malbec. Langer, zarter Abgang.

  • Jahrgang 2014

    • Malbec: 100 %

    Die Weintrauben werden in zwei unterschiedlichen Zonen erzeugt.

    Erste Zone: Aufgrund der kühlen Temperaturen in der dritten Septemberwoche schlugen die Reben erst spät aus, und der Vegetationszyklus verzögerte sich entsprechend. Als die Malbec-Reben Anfang November in voller Blüte standen, begann der für die Region bekannte heiße Föhnwind Zonda zu wehen, trocknete die Blüten aus und führte zu Verrieseln. Im Januar 2014 hielt das warme Wetter über mehrere Tage an (1° C über den normalen Werten). Diese Wetterbedingungen und das Regendefizit im Januar führten zu Wassermangel vor der Beerenreife, so dass die Beeren entsprechend klein ausfielen. Im Februar 2014 kam es dann zu den stärksten Niederschlägen der vergangenen 12 Jahre (172 mm). Wir machten uns große Sorgen um die Qualität der zukünftigen Ernte. Glücklicherweise waren die Wetterbedingungen im März günstig. Trotz der klimatischen Widrigkeiten konnten wir eine qualitativ hochwertige Ernte einfahren. Wir mussten uns allerdings mit geringeren Erträgen zufrieden geben, die zum Teil um nahezu 18 % reduziert waren.

    Uco Tal: Im Januar war das Wetter extrem trocken (nur 9 mm Niederschläge) und meist warm (1° C über den normalen Werten). Im Februar kam es zu ausgiebigen Regenfällen (123 mm) und unterdurchschnittlich kühlen Temperaturen (2° C unterhalb des langjährigen Mittels). Glücklicherweise war das Wetter im März und April deutlich freundlicher, es blieb jedoch überdurchschnittlich feucht. Im Verlauf der letzten beiden Aprilwochen verzeichneten wir drei Tage mit Temperaturen leicht unter 0° C; zu unserer Erleichterung haben die Trauben keinen Schaden gelitten. Der globale Ertrag war um 15 % geringer als 2013.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Tief dunkelrote Farbe mit violettem Schimmer. Das Bukett entfaltet Aromen reifer roter Früchte mit floralen Noten und Pflaumenduft. Am Gaumen erweist sich der Wein als ausgewogen, schön konzentriert und entwickelt die für den Malbec typischen geschmeidigen und runden Tannine. Langer und feiner Nachhall.

  • Jahrgang 2013

    • Malbec 100%

    Der ARUMA wird zu 100 % aus Malbec-Trauben aus den besten Terroirs der Region Mendoza erzeugt. Sie gedeihen im Uco-Tal und in einem Tal, das „First Zone“ genannt wird.

    Weinbaugebiet Uco-Tal: Mit einem Niederschlagsdefizit von 38 mm gegenüber den Normalwerten (255 mm anstatt 293 mm) entsprach die Trockenzeit dem hier üblichen Durchschnitt. Der Winter und das Frühjahr waren durch besonders günstige Witterungsbedingungen geprägt. Das Weinjahr endete mit sehr trockenem Wetter, wobei im Februar und März keinerlei Regenfälle verzeichnet wurden. Die Temperaturen entsprachen den Normalwerten. Ein hervorragendes Weinjahr für den Malbec mit ausgezeichnetem Austrieb und Fruchtansatz.

    Weinbaugebiet First Zone: Auch in den Weinbaugebieten von Agrelo und Las Compuertas herrschten ausgezeichnete Bedingungen für den Malbec. Die im Laufe des Jahres verzeichneten Regenfälle entsprachen den Durchschnittswerten: in den Monaten Dezember und Februar blieb der Regen praktisch aus, im Januar dagegen war es sehr feucht (87 mm Niederschlag). Auf einen warmen Frühling folgte kühles Wetter im Januar und warmes Wetter im Februar. Die Temperaturunterschiede waren ähnlich wie 2012 und trugen zur Erzeugung sehr konzentrierter Beeren von intensiver Farbe bei.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung):

    Tiefrote Farbe mit purpurfarbenen Reflexen.
    Das Bukett verströmt Noten von roten Früchten, Pflaumen, Erdbeeren und Veilchen.
    Intensiver Gaumen mit seidigen, gut verschmolzenen Tanninen.
    Langer und sanfter Abgang.

  • Jahrgang 2012

    • Malbec 100 %

    Der Beginn des Wachstumszyklus, das heißt die Monate September und Oktober 2011, war von Durchschnittstemperaturen um 20 ºC und geringen Niederschlägen gekennzeichnet. Es herrschten also ausgezeichnete Voraussetzungen für das Austreiben und den Fruchtansatz. Die überdurchschnittlich starken Regenfälle im Dezember verzögerten die Beerenreife anschließend ein wenig.
    Ab Januar 2012 ging es dann mit den Temperaturen bergauf, und die Tageshitze stand in einem starken Kontrast zur nächtlichen Kälte mit historisch niedrigen Temperaturen. Wir haben Temperaturschwankungen von bis zu -15 °C aufgezeichnet. Unter diesen Bedingungen konnten die Früchte eine schöne Aromenpalette, einen hohen Zuckergehalt und eine ausgewogene Säure entwickeln. Gegen Ende der Vegetationsperiode war es tagsüber weiterhin sehr warm und insgesamt trocken. Diese Bedingungen waren ideal für die vollständige Ausreifung der Trauben, die sich durch ihre hohe Konzentration und besonders intensive Farbschattierungen auszeichnen.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Tief dunkelrote Farbe mit violettem Schimmer. Das Bukett präsentiert die Aromen von roten Früchten, Pflaumen, Erdbeeren und Veilchen und wartet mit einem subtilen Hauch von Vanille auf. Am Gaumen zeigt sich der Wein intensiv und bietet eine seidige und runde Tanninstruktur. Langer, zarter Abgang. Der Wein ist angenehm konzentriert und hat eine schöne Struktur.

  • Jahrgang 2011

    • Malbec 100 %

    Der Winter war sehr trocken und das Frühjahr begann mit trockenem und schönem Wetter, bis am 9. November der Frost zuschlug. Zum Glück beschränkte sich der Schaden auf einige wenige exponierte Lagen. Dezember und Januar waren sehr heiß und boten nur geringe Niederschläge. Erst im März gab es genug Regen um die Weinberge abzukühlen. Tatsächlich fielen die Temperaturen im März und April niedriger aus, als sonst üblich. Dies wirkte sich positiv auf die Malbecs aus, die bei der Ernte eine große aromatische Intensität und gut ausgewogene Säure zeigten.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Ein explosives Bukett aus roten Obstnoten, Erdbeere, Himbeere und Pflaumen mit einem Hauch von Veilchen und Lakritz. Sehr feine Vanille- und Schokoladennoten vervollständigen das Bukett. Rund und weich am Gaumen mit sehr schöner Konzentration. Kann jetzt oder erst  in 2 bis 3 Jahren getrunken werden.

  • Jahrgang 2010

    • Malbec 100 %

    In Bezug auf Temperaturen, Wind und Regen herrschten während der gesamten Saison stabile Wetterbedingungen. Auch im Weinberg kam es zu keinen größeren Ereignissen. Das Frühjahr war kühl und trocken. Exzellente Bedingungen also, um alle Malbecs zur richtigen Reife zu bringen. Ab Reifebeginn gegen Ende Januar bis Mitte März war das Wetter stabil und auch warm. Danach fielen die Temperaturen etwas und waren im Vergleich zum Jahresmittel eher frisch, zum Glück gab es aber keinen Frost. Im Allgemeinen erlaubten es diese Bedingungen, allen Trauben eine gute Reife zu erreichen. Wir konnten zur Lese wundervolle Malbecs einfahren, die sich durch intensive, aufschlussreiche rote Obstnoten aber auch eher blumige und elegante Anflüge als sonst auszeichnen.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Sehr kräftige, purpurrote Farbe. Kräftige rote, reife Frucht – Erdbeere, Himbeere – sowie Veilchen. Feine Vanille- und Schokoladennoten vervollständigen das Bukett. Kann jetzt oder in erst ein paar Jahren getrunken werden.