Château Rieussec

1er Cru Classé, Sauternes

Der Wein des Château Rieussec gilt seit mehreren Generationen als einer der besten Sauternes. In diesem 1855 als 1er Grand Cru klassifizierten Wein vereinen sich die Aromen von Sémillon, Sauvignon und Muscadelle auf subtile Weise.

Château Rieussec 1er Cru Classé, Sauternes

Jahrgänge

  • Jahrgang 2014

    • Sémillon 93%
    • Sauvignon 5%
    • Muscadelle 2%

    Auf den eher milden Winter folgte ein frühzeitiges Ausschlagen der Reben. Daraufhin gab es ab der ersten Juniwoche eine homogene Weinblüte, die durch die steigenden Temperaturen gefördert wurde.

    Auch in diesem Jahr erforderten die Wetterbedingungen die ständige Aufmerksamkeit unserer Winzer, und unsere Teams mussten das ganze Jahr hindurch aktiv daran arbeiten, um die Trauben in einem perfekt gesunden Zustand zur Reife zu bringen. Die Beerenreife erfolgte in zwei Schüben: ein erster Schub Ende Juli, ein zweiter in der 2. Augusthälfte. Dieser Umstand führte zu unterschiedlich gereiften Weintrauben auf ein und demselben Rebstock.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung)

    Wunderbar schimmernde Farbe, die sich bereits zu einem satten Gelb entwickelt hat, aber aufgrund der Jugend des Weines noch einen leicht grünlichen Schimmer verbreitet.
    Das zarte Bukett entfaltet vorwiegend Noten von Wildblumen. Dazu gesellen sich Noten von kandierten Früchten, Zitrusfrüchten und Honigmelone. Schön eingebundene Holztöne.
    Am Gaumen besitzt der Wein einen diskreten Auftakt und entwickelt daraufhin eine schöne Fülle. Er hat eine schöne Säure und verfügt über ein gutes Gleichgewicht zwischen Frische und Fülle. Im Mund sind die Zitrusaromen in Form von Orangennoten vertreten. Der lange und frische Abgang enthüllt klassische Noten von kandierten Aprikosen. Dieser Wein verfügt zwar über ein gutes Lagerpotential, kann aber auch schon bald genossen werden.

  • Jahrgang 2013

    • Sémillon: 96 %
    • Sauvignon: 4 %

    Aufgrund des besonders feuchten und kalten Winters verzögerten sich die verschiedenen Arbeiten in den Weinbergen erheblich; die Reben schlugen spät aus, die Blüte begann mit drei Wochen Verspätung gegenüber dem Mittel der letzten 50 Jahre. Das launische Wetter führte zu Verrieseln und Kleinbeerigkeit und ließ geringere Erträge als gewohnt befürchten.

    Im Juni gab es einen abrupten Klimawechsel. Das hochsommerliche Wetter setzte völlig übergangslos ein und brachte lokal heftige Gewitterschauer mit sich.

    Die Zeit der Weinlese sorgte bei unseren Technikern für allerhand Kopfzerbrechen: Die Reife verzögerte sich aufgrund des wechselhaften Wetters mit Regenschauern und Sonnenschein und erzeugte wegen der schlagartigen Entwicklung des Pilzes Botrytis Ende September zusätzliche Komplikationen! Glücklicherweise konnten wir uns auf die sorgfältige Sortierarbeit unserer Ernteteams verlassen, die trotz der schwierigen Bedingungen bei der Lese ganze Arbeit leisteten.

    Die Sortierarbeit wurde bis Ende Oktober fortgesetzt, als sich ein schöner Edelfäulebefall eingestellt hatte.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

     Schöne, noch jugendhafte Farbe. Das sehr angenehme Bukett von Akazienblüten wird von einem Hauch von Holztönen begleitet.
    Daraufhin verspürt man die für solche edelsüßen Weine typische Fülle, die sich auf angenehme Weise in einem Abgang von harmonisch miteinander kombinierten kandierten und frischen Früchten fortsetzt!
    Der allgemeine Eindruck ist recht luftig und blumig. Dieser Wein passt zum Beispiel hervorragend zu Sorbets aus exotischen Früchten oder zu gegrillter Languste. Selbstverständlich kann er auch einfach als Aperitifwein mit Freunden genossen werden.

  • Jahrgang 2011

    • Sémillon 95 %
    • Sauvignon 2 %
    • Muscadelle 3 %

    Aufgrund der relativ geringen Niederschläge von Januar bis März und der extremen Trockenheit im April gestaltete sich der Anfang des Weinjahres schwierig für unsere Winzer. Morgentau, geringe Feuchtigkeit und hohe Temperaturen stellten den „idealen Nährboden“ für die Entwicklung von Mehltau (einer durch Pilze verursachten Pflanzenkrankheit) dar und erforderten die besondere Aufmerksamkeit unserer Winzer.
     
    Die Monate August und September waren von einer unregelmäßigen Niederschlagsneigung gekennzeichnet, die die nötige Feuchtigkeit zur Entwicklung der Edelfäule Botrytis lieferte. Dank des wunderschönen Altweibersommers konnte nun der optimale Augenblick für die Weinlese abgewartet werden, die in 7 Durchgängen bis zum 2. November durchgeführt wurde.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung):

    Schöne goldfarbene Robe, die bereits recht intensiv ausgeprägt ist. Bukett mit zarten Holzaromen, an die sich Noten von Geißblatt und Akazienblüten anschließen.
    Am Gaumen präsentiert sich der Wein sofort als vollmundig und großzügig, er entwickelt darauf feine Likörnoten sowie gewisse frische Nuancen. Dieser Wein besitzt subtile Fruchtaromen, erweist sich aber als schön ausgewogen. Der Abgang ist lang und nachhaltig und wird von einem Hauch positiver Bitterkeit unterstrichen, die den vorhandenen Aromen Ausdruck verleiht.

  • Jahrgang 2010

    • Sémillon 92 %
    • Sauvignon %
    • Muscadelle 3 %

    Der Beginn der Vegetationsperiode gestaltete sich bis Mitte Juni schwierig, da die Blüte durch die starken Regenfälle gestört war, und dies teilweise zu Verrieseln und Kleinbeerigkeit führte. Danach waren die Monate Juli, August und September sehr trocken (20 mm Niederschlag im Durchschnitt) mit hohen Tagestemperaturen und kühlen Nächten – ideale Bedingungen für die langsame aber vollständige Reifung der Trauben. Diese Trockenzeit ergab kleine Beeren und ein geringes Erntevolumen.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung):Die Abfüllung begann Ende März 2013.Intensive Farbe. Besonders blumiges aber lebhaftes Bukett, das durch einen leicht holzigen Anklang abgerundet wird. Am Gaumen entsteht ein Eindruck von eleganter und komplexer Frische, der Abgang ist lebhaft, gepaart mit leichten Anklängen von Gewürzen und exotischen Früchten. Große Länge am Gaumen.

  • Jahrgang 2009

    • Sémillon 84%
    • Sauvignon Blanc 12%
    • Muscadelle 4 %

    Der Beginn der Vegetationsperiode gestaltete sich schwierig. Unsere Techniker mussten besonders aufmerksam sein, um die Reben vor Schäden zu bewahren. Gutes Wetter stellte sich schließlich im Juni ein. Was folgte war eine Dürreperiode, die nur im Juli, August und September von leichten Regenfällen unterbrochen wurde. Hohe Tagestemperaturen und kühle Nächte ermöglichten eine langsame Reifung.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Ein langer Ausbau in Eichenfässern war notwendig, um diesen sehr kraftvollen Wein abzurunden. Zitrusnoten und frische Fruchtaromen verbinden sich mit kandierten Aprikosen und grünen Mandeln im Bukett.
    Am Gaumen fällt die große Länge auf, gepaart mit fruchtiger Frische und Lebhaftigkeit sowie dem starken Eindruck von Honig und Akazienblüten.

  • Jahrgang 2008

    • Sémillon 86 %
    • Sauvignon 12 %
    • Muscadelle 2 %

    Fröste im Winter hatten einen förderlichen Effekt auf die Reben. Der Frost hielt im Frühjahr jedoch an. Dies wiederum war eher schädlich für die jungen Knospen und beeinflusste das Wachstum der Trauben ungünstig. Die Weinbausaison war recht schwierig, Sonne und Regen wechselten sich beständig ab. Wir mussten bis Anfang September auf schöne stabile Wetterbedingungen warten.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Opulenter, milder fast likörartiger Wein mit einem fruchtigen, leichten Abgang. Die Aromen sind noch dezent, doch subtile Holznoten sind schon vorhanden.

  • Jahrgang 2007

    • Sémillon 87 %
    • Sauvignon 8,5 %
    • Muscadelle 4,5 %

    Der kalte, verregnete Winter, eine frühe Blüte und sehr milde Frühlingstemperaturen
    begünstigten das Wachstum der Reben. Der mäßig heiße Sommer hielt dann bis in den
    August ohne ausgesprochene Höchsttemperaturen an. Auch im frühen September
    stellte sich gutes Wetter ein, sodass die Trauben vollständig ausreifen konnten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Sehr helle, goldene Farbe. Kräftiges Kandis-Bukett mit köstlichen Noten von Feigen 
    und Aprikosen. Ein vollmundiger, üppiger Gaumen mit intensiven Noten von 
    kandierten Früchten und eine ausgezeichnete Länge zeichnen diesen Wein aus.

  • Jahrgang 2006

    • Sémillon 94 %
    • Sauvignon 3 %
    • Muscadelle 3 %

    Die Herbst- und Winterzeit 2005/2006 fiel außergewöhnlich trocken aus, das wurde aber im März durch schwere Regenfälle wettgemacht. Von April bis Juli war das Wetter angenehmer. Der August fiel zwar eher kühl aus, aber die Sonne kehrte Anfang September zurück und vollendete den Reifeprozess.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein hat eine schöne, hellgoldene Farbe mit orangefarbenem Schimmer. Sein Bukett ist recht dicht mit einer reizvollen Kombination aus Blütennoten (Heckenkirsche und Akazie) und kandierten Früchten. Im Anklang ist er sanft am Gaumen und entfaltet sich dann mit Honignoten. Der Abgang ist langanhaltend und fruchtig mit schöner Frische.

  • Jahrgang 2005

    • Sémillon 90 %
    • Sauvignon 8 %
    • Muscadelle 2 %

    2005 war ein Dürrejahr. Im Winter fielen nur 127 mm Niederschläge, und nach einigen Regenfällen im April blieb es ab Ende Mai weiter trocken. Der Sommer war zunächst im Juni und Juli sehr heiß, dann im August und September etwas kühler. Auf diese Weise reiften die Trauben langsam heran, und es bildete sich ein gutes Gleichgewicht zwischen Alkoholgehalt und Frische heraus.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein zeigt eine intensiv goldgelbe Farbe und angenehme Frische im Bukett, unterlegt mit Konfitüre und kandierten Früchten (Aprikose, Feige). Am Gaumen ist er schön rund und schmeichelnd mit dem Aroma kandierter Früchte; langer Abgang.

  • Jahrgang 2004

    • Sémillon 89 %
    • Sauvignon 9,5 %
    • Muscadelle 1,5 %

    Der Sommer 2004 war bis Juli sehr gewittrig. In diesem Monat gab es drei Hagelgewitter, von denen das letzte am 21. Juli besonders heftig war. Die Niederschlagsmenge entsprach dem langjährigen Durchschnitt im Raum Bordeaux, und die Temperaturen von Juni bis September waren eher frisch.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Dieser Jahrgang ist von intensiver, goldgelber Farbe. Das Bukett ist diskret, doch beim Schwenken offenbaren sich die Aromen: frische Frucht von Birne und Ananas, die man auch am Gaumen wieder findet. Im Anklang ist er lebhaft und frisch, im Abgang von schöner Länge.

  • Jahrgang 2003

    • Sémillon 91 %
    • Sauvignon 6 %
    • Muscadelle 3 %

    Das Weinjahr 2003 war von einer ungewöhnlichen Hitzeperiode in der ersten Augusthälfte (mit Temperaturen von über 40°C) geprägt. Gleichzeitig fielen während des ganzen Vegetationszyklus nur geringe Niederschläge. Die Trauben waren deshalb extrem früh reif.
    Das Ergebnis ist ein kräftiger, konzentrierter und starker Jahrgang. Bei den ersten Verkostungen war das Bukett ausdrucksvoll fruchtig und würzig. 

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Am Gaumen herrschten Geschmeidigkeit und Finesse vor. Das gute Gleichgewicht zwischen Süße und Säure ließ die Voraussage zu, dass es sich hier um einen lange haltbaren Wein handelt. Bei der Abfüllung ergab sich das gleiche Urteil: ein ungewöhnlich mächtiger Wein mit Vanilleton und unglaublich langem Abgang.

  • Jahrgang 2002

    • Sémillon 85 %
    • Sauvignon 8 %
    • Muscadelle 7 %

    Die Wetterbedingungen waren zu Beginn des Weinjahrs nur mittelmäßig, wurden aber sehr gut, als die Traubenreife einsetzte. Die Monate Juli und August waren zwar insgesamt zu kühl gegenüber dem langjährigen Mittel, aber dafür war das Wetter im September herrlich und förderte die Entwicklung der Edelfäule: tagsüber trocken, heiß und sonnig, frisch in der Nacht. Die ersten edelfaulen Beeren konnten ab dem 12. September geerntet werden, und die ersten Durchgänge verliefen bis zum 2. Oktober bei perfekten Wetterbedingungen. Mit weiteren Durchgängen musste bis zum 15. Oktober gewartet werden, als das Wetter wieder schön wurde und der Botrytis regelrecht explodierte. Der Most der Rebsorten Sauvignon und Muscadelle war sehr dicht, reich und fruchtig. Die letzten Beeren wurden am 5. November gelesen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Ein Wein mit viel Frische im Bukett: Zitrusfrüchte mit vorherrschender Pampelmuse. Auch am Gaumen stellt er sich als recht frisch heraus. Nicht ganz so reich wie 1999, 2000 und 2001, und daher ein etwas „luftiger“ Jahrgang, aber finessenreich und voller Eleganz. Die Verbindung zwischen den rosinenartig gedörrten Beeren des ersten Durchgangs und dem Botrytiston der Beeren vom Ende der Lese sorgt für den so sehnlich erwarteten Effekt. Sie ist das Hauptmerkmal dieses schönen Jahrgangs.

  • Jahrgang 2001

    • Sémillon 96,5 %
    • Sauvignon Blanc 3,5 %

    Die klimatischen Bedingungen dieses Jahres hatten in keiner Weise auf einen derartigen Erfolg hingedeutet. Die Weinlese begann Mitte September mit einer Vorauslese. Von da an lief alles wie am Schnürchen: Willkommene, gemäßigte Regenschauer am Wochenende des 22. bis 23. September, förderten die Edelfäule, die für eine schnelle und gleichmäßige Konzentration sorgte, und die ein sehr heißer und windiger Spätsommer noch zusätzlich begünstigte. Der goldgelbe Weinberg wechselte innerhalb von drei Tagen die Farbe und nahm das Violett des Botrytis-Pilzes an. Unter dem Einfluss des Ostwindes schrumpelte der Botrytis, warf Falten, zog sich zusammen und konzentriert in sich allen Saft. Die anschließende Weinlese ging sehr schnell vonstatten und konnte in manchen Parzellen mit einem einzigen Gang erledigt werden – eine Premiere in Rieussec.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Bei den ersten Verkostungen präsentierte sich ein Wein mit kräftigem Bukett, bei dem Noten von Aprikose und kandierter Melone vorherrschen. Der Anklang am Gaumen ist delikat und finessenreich. Dann öffnet sich der Wein und zeigt eine beeindruckende Präsenz am Gaumen. Säure und Süße sind so perfekt ausgeglichen, dass der Restzuckergehalt überhaupt nicht mehr hervortritt. Ein derartiger Geschmackseindruck ist sehr selten und kommt nur bei einem außergewöhnlichen Sauternes vor.

  • Jahrgang 2000

    • Sémillon 65 %
    • Sauvignon Blanc 24 %
    • Muscadelle 11 %

    Eine sehr geringe Ernte von hoher Qualität. Der erste Teil der Ernte war sehr schön, mit einer gut entwickelten Edelfäule auf sehr ausgereiften Früchten. Der zweite Teil hingegen war verregnet und ergab keine guten Weine. Schließlich wurden nur die ersten Auslesen behalten, was den quantitativ bescheidensten Jahrgang seit 1993 zur Folge hatte (damals hatte es aufgrund der mangelnden Qualität keinen Erstwein gegeben).

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein ist von tiefem, sehr intensivem Gold. Das Bukett ist komplex und ausgewogen mit schönen Noten von kandierten Früchten. Am Gaumen ist dieser sehr schöne, konzentrierte und ausgewogene Jahrgang in gleichem Masse intensiv.

  • Jahrgang 1999

    • Sémillon 95 %
    • Sauvignon Blanc 4 %
    • Muscadelle 1 %

    Ein vorzeitiges Jahr, das uns während der Wachstumsphase hart arbeiten ließ. Durch den ständigen Wechsel von Hitze und Feuchtigkeit war das Risiko für eine Erkrankung der Trauben sehr groß. Die Weinlese für die ersten Süßweine begann am 31. August mit einer sehr schönen Konzentration. Es ging weiter vom 4. bis zum 15. Oktober. Die Konzentrationen waren vortrefflich und sehr hoch, was uns dazu zwang, die Früchte sehr rasch einzubringen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Ergebnis ist ein Wein mit einer rotgoldenen Farbe, einem sehr komplexen Bukett und einem wundervollen süßholzartigen Mund, sehr konzentriert und kraftvoll.

  • Jahrgang 1998

    • Sémillon 94 %
    • Sauvignon Blanc 3,5 %
    • Muscadelle 2,5 %

    Das klimatische Jahr war klassisch, ein feuchter und ziemlich milder Winter, ein feuchter und kühler Frühling und ein trockener und extrem heißer Sommer. Die Hitzewelle im August brachte sehr reiche Trauben mit dicker und solider Haut hervor. Dank der Edelfäule konnte die Weinlese am 22. September mit vortrefflichen Konzentrationen beginnen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Die Farbe dieses Jahrgangs ist ein dunkles Strohgelb. Das Bukett ist von großer aromatischer Komplexität und hat Noten von kandierten Früchten und Honig. Der Eindruck am Gaumen ist weit und ausgewogen mit einem sehr eleganten Finale.

  • Jahrgang 1997

    • Sémillon 95 %
    • Muscadelle 4 %
    • Sauvignon < 1%

    Einmal mehr ein Jahrgang, der sehr von den klassischen Mustern abweicht. Die tropischen Temperaturen der zweiten Augusthälfte begünstigten die schnelle Entwicklung der Edelfäule und sorgten für eine Weinlese, die bereits am 27. August begann, eine absolute Ausnahme in der Geschichte des Sauternes. Die Ernte der Süßweine dauerte bis zum 3. November an, ohne dass dabei ein Tropfen Regen fiel. Trotzdem war es eine lange und schwierige Weinlese, da die Rebstöcke sorgfältig gereinigt werden mussten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Resultat ist ein sehr edler und seidiger Jahrgang mit schönen Säuren, vortrefflicher Konzentration und aromatischer Diversität. Dieser runde und kraftvolle Wein besitzt das Gerüst für ein sehr langes Leben.

  • Jahrgang 1996

    • Sémillon 93 %
    • Sauvignon 7 %

    Die Zeit kurz vor der Weinlese in der Sauternes-Gegend war idyllisch mit einem sehr trockenen Septemberanfang, der schon fast an eine Dürre grenzte. Diese Bedingungen im Wechsel mit den Nebeln der Morgenstunden erlaubte die Entwicklung einer Edelfäule von hoher Qualität. Die Moste fielen sehr reichhaltig und völlig gesund aus.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Dieser Jahrgang ist gut strukturiert, von hoher Lagerfähigkeit und einer sehr reinen Frucht. Das Bukett ist offen und ausdrucksstark. Am Gaumen ist er elegant mit einem schönen runden Gleichgewicht und einem milden und sanften Finale.