Moulin de Duhart

Pauillac

Der Zweitwein des Château Duhart-Milon wird von Tanks verschnitten, die nicht für den Grand Vin ausgewählt wurden. Es handelt sich meistens um die weniger alten Rebstöcke der Weinberge. Der Moulin de Duhart weist sehr ähnliche Merkmale wie der Erstwein auf, kann aber nicht so lange gelagert werden, da der Fassausbau ebenfalls viel kürzer ausfällt. Er muss deshalb früher als sein kraftvolleres Gegenstück getrunken werden.
Der Name des Weins geht auf eine alte Mühle zurück, die einst in der an das Gut Duhart-Milon angrenzenden Carruades-Ebene stand.

Moulin de Duhart Pauillac

Jahrgänge

  • Jahrgang 2015

    • Merlot 62%
    • Cabernet Sauvignon 38%

    Auch in diesem Jahr konnten wir ein Phänomen beobachten, das seit einigen Jahren regelmäßig wiederkehrt. Der Winter begann zunächst mit einer milden und trockenen Periode und weichte dann Ende Januar einer Phase mit wohltuender Kälte und Niederschlägen. Die Reben trieben wie gewohnt Anfang April aus. Daraufhin konnten sich die Triebe dank der Wasserreserven und des gemäßigten Klimas zügig entwickeln. Aufgrund des guten Vegetationsfortschritts kam es im Juni zu einer frühzeitigen und einheitlichen Rebblüte, gute Voraussetzungen also für die spätere Weinlese.
    Das ozeanische Klima des Flussmündungsgebiets milderte die hohen Temperaturen des heißen Sommers ein wenig ab. Trotzdem entstand ein ausgeprägter Trockenstress. Die Regenfälle im August brachten jedoch die für die Farbentwicklung und eine perfekte Beerenreife erforderliche Frische. Zum Zeitpunkt der Weinlese herrschten genau die richtigen Bedingungen, um das Beste aus jeder Parzelle hervorzubringen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung):

    Der Wein hat eine schöne, satte Farbe.
    Sein Bukett ist zwar noch etwas verschlossen, enthüllt aber bereits angenehme Noten von frischen Früchten und Tabak.
    Der Auftakt ist recht geschmeidig und zart. Daraufhin entwickelt der Wein eine wunderbare Fülle. Außerdem verfügt er bereits über eine gute Länge im Abgang.
    Die Tannine sind fein und offenbaren eine schöne Süße.

     

  • Jahrgang 2014

    • Merlot: 64 %
    • Cabernet Sauvignon: 36 %

    Die heftigen Niederschläge von November bis Februar brachten eine Ergänzung der 2012 und 2013 bereits überdurchschnittlich gut gefüllten Grundwasservorräte.

    Die Temperaturen lagen über den Normalwerten. Leider fehlten die vom Menschen geschätzten und für den Weinberg notwendigen winterlichen Fröste. Dabei wären 14 Tage mit trockenem und sonnigem Winterwetter ohne Wind sehr willkommen gewesen! Die Natur lässt sich eben nichts vorschreiben! Der Austrieb erfolgte frühzeitig. In der ersten Juniwoche begünstigten die steigenden Temperaturen eine einheitliche Blüte.
    Auch in diesem Jahr erforderten die Wetterbedingungen die ständige Aufmerksamkeit unserer Winzer, und unsere Teams mussten das ganze Jahr hindurch aktiv daran arbeiten, um die Trauben in einem perfekt gesunden Zustand zur Reife zu bringen. Die Beerenreife erfolgte in zwei Schüben: ein erster Schub Ende Juli, ein zweiter in der 2. Augusthälfte. Dieser Umstand führte zu unterschiedlich gereiften Weinbeeren auf ein und demselben Rebstock.
    Die Weinlese war daher „kein leichtes Unterfangen“. Schließlich musste individuell für jede Traube entschieden werden, welche gelesen werden sollte und welche nicht. Diese Arbeit erforderte die ungetrübte Aufmerksamkeit unserer Weinleser und Sortierer, damit nur die allerbesten roten Weinbeeren in die Kelter zur Erzeugung unserer Spitzenweine aus Pauillac gelangten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung):

    Schöne, ausgeprägt rote Farbe. Geradliniges, noch etwas verschlossenes Bukett. Noten von frischen Früchten, unter denen jene von Sauerkirsche besonders deutlich hervortreten sind. Geschmeidiger und runder Auftakt. Dieser Wein verfügt über eine schöne Energie. Am Gaumen hält er, was er verspricht. Seine Struktur lässt eine schnelle Öffnung erwarten.
    Schöne Länge, noch etwas grüne Tannine, die sich jetzt schon als zart erweisen.   
    Dieser Wein wird sich in den nächsten zwei Jahren öffnen und seinen Höhepunkt zwischen 2018 und 2022 erreichen.

  • Jahrgang 2013

    • Merlot: 67%
    • Cabernet Sauvignon: 33%

    Aufgrund des besonders feuchten und kalten Winters verzögerten sich die verschiedenen Arbeiten in den Weinbergen erheblich; die Reben schlugen spät aus, die Blüte begann mit drei Wochen Verspätung gegenüber dem Mittel der letzten 50 Jahre. Das launische Wetter führte zu Verrieseln und Kleinbeerigkeit und ließ geringere Erträge als gewohnt befürchten. Im Juni gab es einen abrupten Klimawechsel. Das hochsommerliche Wetter setzte völlig übergangslos ein und brachte lokal heftige Gewitterschauer mit sich (je nach Lage am 27. Juli bzw. am 2. August).

    Ab dem 15. September begann dann ein wahrer Wettlauf mit der Zeit: Die Reife verzögerte sich aufgrund des wechselhaften Wetters mit Regenschauern und Sonnenschein und sorgte wegen der schlagartigen Entwicklung des Pilzes Botrytis Ende September für zusätzliches Kopfzerbrechen! Da blieb keine Zeit für langes Hin und Her. Es musste vielmehr möglichst schnell ein effizientes Team für die Weinlese zusammengestellt werden. Glücklicherweise konnten wir uns auf die sorgfältige Sortierarbeit unserer Ernteteams verlassen, die trotz der schwierigen Bedingungen bei der Lese ganze Arbeit leisteten. Aufgrund des Botrytis-Befalls musste die gewohnte Reihenfolge bei der Lese der roten Parzellen umgestellt werden, damit deren jeweiligem Potenzial als Erst- oder Zweitwein Rechnung getragen werden konnte.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG):

    Dieser junge Wein entwickelt eine schöne Frucht und weist rebsortentypische Aromen auf. Ein geradliniger Tropfen, der sich nicht aufdrängt. Das Finale erweist sich aus recht ausdrucksvoll, ausgwogen, rund und ohne unnötige Schwere.
    Dieser Wein wird in 2-4 Jahren zu einem ausgezeichneten Tropfen herangereift sein.

  • Jahrgang 2012

    • Merlot: 53 %
    • Cabernet Sauvignon: 47 %

    Im Bordelais zeichnete sich das Weinjahr 2012 durch unbeständige klimatische Bedingungen aus.
    Auf einen recht milden Winter folgte ein von Regen und Feuchtigkeit geprägtes Frühjahr. Der April war besonders feucht, und am 24. gab es einen heftigen Hagelschauer.
    Diesen Bedingungen erschwerten die Befruchtung und ließen Schlimmes für die Qualität der zukünftigen Lese befürchten. Daher war die Arbeit unserer Winzer in diesem Jahr mehr denn je unverzichtbar.
    Im Juni und Juli kam es zu einem ständigen Wechsel zwischen Hitze und Feuchtigkeit. Im August stabilisierte sich das Klima dann endlich wieder und ließ die Trauben endlich heranreifen.
    Der zum Teil ungleichmäßige Reifegrad der Trauben erforderte ab Ende September viel Arbeit bei der Selektion des Rebguts.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Recht ausdrucksstarkes Bukett, in dem die Noten von roten Früchten eindeutig gegenüber den Holztönen hervortreten.
    Nach einem runden und ausgeglichenen Auftakt wird der Wein zunehmend dichter und bleibt ungekünstelt. Der sehr angenehme Abgang, in dem die Fruchtnoten erneut zum Ausdruck kommen, ist von kurzer Dauer.
    Ein schöner Wein, der in 3 bis 5 Jahren großen Genuss verspricht.

  • Jahrgang 2011

    • Merlot 69 %
    • Cabernet Sauvignon 31 %

    Die ungewöhnlichen Klimabedingungen des Weinjahres erforderten die ständige Bereitschaft unserer technischen Teams und haben ihr Know-how kräftig auf die Probe gestellt.
    Frühling und Sommer schienen völlig durcheinander geraten: das außergewöhnlich heiße und trockene Frühjahr führte zu einer vorzeitigen Reifung, darauf folgte ein Sommer mit defizitärer Sonnenbilanz im Juli und überdurchschnittlich starken Regenfällen im August. Wenige Tage vor der geplanten Weinlese kam es am 1. September nördlich von Pauillac und Saint Estèphe zu einem heftigen Gewitter und Hagelschauern, so dass die ursprüngliche Planung kurzfristig modifiziert werden musste. Die vom Hagel betroffenen Parzellen wurden als erste geerntet. Glücklicherweise gab es keine nennenswerte Verluste, da die Trauben aufgrund des günstigen Klimas bereits gut gereift waren!

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung)

    Blumiges Bukett, das typisch für den Cabernet Sauvignon ist.
    Noten von schwarzen Früchten und von Brombeeren. Der Gaumen ist geradlinig und zeichnet sich durch eine gute Dichte aus.Frisches Finale mit schöner Vollmundigkeit.

  • Jahrgang 2010

    • Cabernet Sauvignon 51%
    • Merlot 49%

    Das Weinjahr begann mit einem kalten, relativ feuchten Winter. Aus diesem Grund setzte die Knospung erst ab Mitte April ein, was etwas später was als noch 2009. Trockenes, sonniges Wetter beschleunigte danach das Pflanzenwachstum.
    Die Monate Mai und Juni waren von sich abwechselnden Perioden aus Regen und Sonnenschein geprägt. Eine Kältewelle Anfang Juni verkomplizierte die Blüte. Das Resultat waren verkümmerte Blüten und ungleichmäßig große Beeren.
    Zum Glück war es im Juli sehr trocken (weniger als 20 mm Niederschlag) bei relativ hohen Temperaturen. Diese Wetterlage half den Reben, die während der Blüte entstandenen Verzögerungen wieder aufzuholen.Die Monate August und September fielen äußerst trocken aus. Hinzu kamen wundervolle Tagestemperaturen und kühle Nächten – also ideale Bedingungen für die Trauben, die so langsam die optimale Reife erreichten.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Bukett von reifer roter Frucht. Ein geschmeidiger Wein mit vollen, seidigen Tanninen.

  • Jahrgang 2009

    • Cabernet Sauvignon 52 %
    • Merlot 48 %

    Aufgrund des überaus warmen, feuchten Frühlings erwies sich der Anfang der Wachstumsperiode als eine schwierige Zeit. Das Team musste besonders aufmerksam sein, um die Reben vor Schaden zu bewahren.
    Erst im Juni stellte sich wieder sonniges und stabiles Wetter ein, hielt dafür aber auch über den ganzen Sommer an. Tatsächlich kamen die Wetterbedingungen einer Dürre sehr nahe, wären sie nicht im Juli, August und September von willkommenen regnerischen Abschnitten unterbrochen worden. Reichlicher Sonnenschein mit hohen aber nicht zu heißen Temperaturen und eher kühle Nächte ermöglichten eine langsame Reifung des Traubenguts, was den Beginn der Lese bis Ende September hinauszögerte.
    Außergewöhnlich günstige Wetterbedingungen, gekrönt von einer Ernte bei strahlendem Sonnenschein sorgten für einen Jahrgang, der sicherlich herausragend wird.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Schöne rote Fruchtaromen am Gaumen. Die Fleischigkeit des Merlots bietet ein Gegenwicht zur charakteristisch strengen, etwas ernsten Struktur des Cabernet Sauvignon. Exzellenter Abgang mit ausdrucksvollen Tanninen.

  • Jahrgang 2008

    • Merlot 57 %
    • Cabernet Sauvignon 43 %

    Nach einem strengen Winter und Frost im Frühjahr wurde die Wachstumsperiode
    genauestens überwacht. Die Blüte war aufgrund anhaltender Feuchtigkeit wenig
    produktiv. Der Sommer verlief mit mittelmäßigen Temperaturen. Aber zum Glück fiel
    der September gut aus. So konnte in Ruhe abgewartet werden bis die Trauben die volle
    Reife erreichten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das charakteristische Merlot-Bukett roter Früchte ist sehr präsent. Am Gaumen 
    entfaltet sich der Wein sehr schnell und offenbart seinen hervorragenden Körper. Im 
    Fortlauf zunehmend verhaltener, folgt ein Abgang mit schöner Struktur, die aber noch 
    drei bis vier Jahre braucht um ganz auszureifen.

  • Jahrgang 2007

    • Merlot 57 %
    • Cabernet Sauvignon 43 %

    Kräftige Niederschläge im Winter haben den Grundwasserspiegel wieder aufgefüllt und nach einem feuchten und kalten Winter schlugen die Reben früh aus. Die Temperaturen lagen im März und April schon relativ hoch, so dass das Rebenwachstum schnell einsetzte. Doch dann zeigte sich die Sonne bis in den August hinein nur wenig und die Temperaturen blieben niedrig. Zum Glück setzte im September eine lang anhaltende Schönwetterperiode ein und ließ die Trauben in Ruhe ausreifen. 125 Tage nach der Blüte waren Zucker, Gerbsäuren und Schalen ausgereift. Damit dauerte der Wachstumszyklus der Rebe länger als normal, aber 2007 war ein Jahr mit 13 Mondmonaten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der schöne aromatische Ausdruck, der die Eigenschaften der Rebsorte Merlot hervortreten lässt, zeigt, wie offen dieser Wein ist. Am Gaumen entwickelt sich rasch eine gute, fruchtige und ausdrucksvolle Struktur mit relativ weichen Tanninen, so dass der Wein schon jetzt getrunken werden kann.

  • Jahrgang 2006

    • Merlot 54 %
    • Cabernet Sauvignon 46 %

    Auf einen kalten, feuchten Winter folgten ein schöner Frühling und ein guter Sommer, die für frühes Einsetzen der Traubenreife sorgten. Die Trauben reiften gut aus, schwere Regenfälle im September führten aber zu Unterbrechungen bei der Lese.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Jahrgang hat eine schöne granatrote Farbe. Am Gaumen ist er weich, rund und gefällig mit guter Struktur. Dieser Wein wird in den kommenden fünf Jahren seinen Höhepunkt erreichen.

  • Jahrgang 2005

    • Cabernet Sauvignon 93 %
    • Merlot 7 %

    2005 war das vierte Jahr mit Regenmangel. Da die Dürre bereits sehr früh Ende Mai einsetzte, hatten die Rebstöcke genug Zeit, sich durch einen reduzierten Blattansatz an die Bedingungen anzupassen. Im August ließ die große Hitz von Juni und Juli allmählich nach, und die kühlen Nächte trugen zur Erzeugung einer schönen Säure und einem langsamen aber stetigen Reifeprozess bei. Ein Weinjahr mit untypischen Klimabedingungen, das jedoch ideale Bedingungen für die Erzeugung von gesunden, sehr reifen Trauben stellte, die eine schöne Frische bewahren konnten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Bukett ist fruchtig, Merlot und Cabernet Sauvignon drücken sich bei diesem noch jungen Wein mit annähernd exotisch-blumigen Noten voll aus. Am Gaumen ist er Gaumen recht weich, füllig und rund. Schöner Abgang mit ausdrucksvollen, dichten und sehr runden Gerbsäuren.

  • Jahrgang 2004

    • Merlot 70 %
    • Cabernet Sauvignon 30 %

    Nach einem regenreichen Winter und einem kalten Frühjahr fielen Juni und Juli trocken und warm aus. Der August zeigte sich mild und der September war sonnig, aber nicht sehr heiß. Die Weinlese begann erst Ende September, denn die Trauben reiften nur langsam heran, und es hieß geduldig abzuwarten bis das optimale Reifestadium erreicht war.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Zuwarten hat sich ausgezahlt: Die Farbe des Weines ist ein dunkles Rubinrot. Das Bukett duftet nach feinen Holztönen und einem Hauch kandierter Früchte. Am Gaumen ist er diskret und angenehm fruchtig.

  • Jahrgang 2003

    • Merlot 70 %
    • Cabernet Sauvignon 30 %

    Das Weinjahr 2003 war von einer ungewöhnlichen Hitzeperiode in der ersten Augusthälfte (mit Temperaturen von über 40°C) geprägt. Gleichzeitig fielen während des ganzen Vegetationszyklus nur geringe Niederschläge.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Jahrgang 2003 verströmt ein ausdrucksvolles Bukett, das von den beiden jungen Rebsorten geprägt ist und  blumige, fast schon exotische Noten anklingen lässt. Sanfter, vollmundiger und ausgewogener Anklang. Im Abgang ziegt dieser Wein ausdrucksstarke, harmonische und gut abgerundete Tannine.

  • Jahrgang 2002

    • Merlot 75 %
    • Cabernet Sauvignon 25 %

    Nach einem milden und trockenen Winter schlugen die Reben 2002 schon früh aus. Zur Zeit der Rebblüte war es dann aber relativ kalt, so dass die Blüten verrieselten und nur unzureichend befruchtet wurden. Glücklicherweise folgte auf die etwas zu kühlen Monate Juli und August ein herrlicher September: Es war trocken und heiß, tagsüber schien die Sonne und nachts kühlte es bei Winden aus Nordost ab.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Bukett dieses Jahrgangs ist fruchtig und ausdrucksvoll. Der Anklang ist klar, etwas kompliziert, aber ausgewogen mit richtiger Länge im Abgang ohne zu viel Gerbsäure.

  • Jahrgang 2001

    • Merlot 61 %
    • Cabernet Sauvignon 39 %

    Der Jahrgang 2001 überraschte mit einer ungewöhnlich langen Vegetationsperiode, denn die Weinlese fand erst im Oktober statt, obwohl die Reben zum normalen Zeitpunkt geblüht hatten. Aus diesem Grund mussten wir in diesem Jahr viel Geduld zeigen und an den Verlesetischen ganz besonders auf die Reife der Beeren achten.

  • Jahrgang 2000

    • Cabernet Sauvignon 60 %
    • Merlot 40 %

    Ein sehr schönes Jahr schenkte uns diesen großen Jahrgang. Der strahlend blaue Himmel während der Weinlese sorgte für den letzten Reifeschub eines frühen Weinjahrs, das in punkto Temperatur und Niederschläge sehr ausgewogen war.

     

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Moulin 2000 liegt auf der gleichen Linie wie das Vorjahr, wodurch er jetzt schon sehr angenehm zu trinken ist. Er ist tanninhaltig und von einem schönen Rubinrot, ausgewogen und mit einem lang anhaltenden Abgang.

  • Jahrgang 1999

    • Cabernet Sauvignon 58 %
    • Merlot 42 %

    Eine verregnete Weinlese enttäuschte unsere Winzer, denen es bis dahin gelungen war, durch viel Pflege den hartnäckigen Mehltau zurückzuschlagen. Mit einem verstärkten Aufgebot an Lesehelfern konnte die Lese allerdings in kürzester Zeit eingebracht und damit die Qualität des Traubenguts gewahrt werden.

     

     

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Moulin 1999 zeigt ein fruchtiges Bukett mit leichtem Holzton, am Gaumen ist er weich und rund mit langem Abgang.

  • Jahrgang 1998

    Optimale Bedingungen für frühes Ausschlagen und Blühen der Reben haben diesen großen Jahrgang eingeleitet. Kurze Regenfälle störten zwar die Lese, richteten aber keinen Schaden an.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Moulin de Duhart 1998 ist ein ausgewogener, fruchtiger Wein mit ausdrucksvollem Bukett und hoher Geschmeidigkeit am Gaumen.