Château Duhart-Milon

4ème Cru Classé, Pauillac

Der Grand Vin des Château Duhart-Milon wird oft als ein Beispiel der Herkunftsbezeichnung Pauillac bezeichnet. Er zeugt von einer „zurückhaltenden Vornehmheit und von großem Raffinement“, so die Beurteilung des Agenten Guillaume Lawton, der dem Wein im Jahre 1815 „eine große Bestimmtheit und einen ziemlich ausgeprägten Saft“ bescheinigt. (Der „Saft“ der Premiers Crus des Médoc wird auf schöne Weise mit dem Geruch verglichen, „der sich im Raum verbreitet, wenn man einen Siegellack erster Güte verbrennt.“)

Château Duhart-Milon 4ème Cru Classé, Pauillac

Jahrgänge

  • Jahrgang 2015

    • Cabernet Sauvignon 73%
    • Merlot 27%

    Auch in diesem Jahr konnten wir ein Phänomen beobachten, das seit einigen Jahren regelmäßig wiederkehrt. Der Winter begann zunächst mit einer milden und trockenen Periode und weichte dann Ende Januar einer Phase mit wohltuender Kälte und Niederschlägen. Die Reben trieben wie gewohnt Anfang April aus. Daraufhin konnten sich die Triebe dank der Wasserreserven und des gemäßigten Klimas zügig entwickeln. Aufgrund des guten Vegetationsfortschritts kam es im Juni zu einer frühzeitigen und einheitlichen Rebblüte, gute Voraussetzungen also für die spätere Weinlese.
    Das ozeanische Klima des Flussmündungsgebiets milderte die hohen Temperaturen des heißen Sommers ein wenig ab. Trotzdem entstand ein ausgeprägter Trockenstress. Die Regenfälle im August brachten jedoch die für die Farbentwicklung und eine perfekte Beerenreife erforderliche Frische. Zum Zeitpunkt der Weinlese herrschten genau die richtigen Bedingungen, um das Beste aus jeder Parzelle hervorzubringen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung)

    Der Wein besitzt eine tiefdunkle, granatrote Farbe.
    Das Bukett ist vielfältig und verfügt über eine schöne Harmonie zwischen dem für den Beginn des Ausbaus typischen Eichenholzton und den Noten von frischen Weintrauben. Schöne Lakritznoten.
    Am Gaumen entfaltet er sich rasch und ist bereits nach kurzer Zeit sehr präsent. Dieser Wein erweist sich als konstant, ausgewogen und verfügt über eine schöne Länge.
    Wunderbarer Abgang mit Kirschnoten.
    Sehr gutes Lagerpotenzial.

  • Jahrgang 2014

    • Cabernet Sauvignon: 55 %
    • Merlot: 45 %

    Die heftigen Niederschläge von November bis Februar brachten eine Ergänzung der 2012 und 2013 bereits überdurchschnittlich gut gefüllten Grundwasservorräte.
    Die Temperaturen lagen über den Normalwerten. Leider fehlten die vom Menschen geschätzten und für den Weinberg notwendigen winterlichen Fröste. Dabei wären 14 Tage mit trockenem und sonnigem Winterwetter ohne Wind sehr willkommen gewesen! Die Natur lässt sich eben nichts vorschreiben! Der Austrieb erfolgte frühzeitig. In der ersten Juniwoche begünstigten die steigenden Temperaturen eine einheitliche Blüte.
    Auch in diesem Jahr erforderten die Wetterbedingungen die ständige Aufmerksamkeit unserer Winzer, und unsere Teams mussten das ganze Jahr hindurch aktiv daran arbeiten, um die Trauben in einem perfekt gesunden Zustand zur Reife zu bringen. Die Beerenreife erfolgte in zwei Schüben: ein erster Schub Ende Juli, ein zweiter in der 2. Augusthälfte. Dieser Umstand führte zu unterschiedlich gereiften Weinbeeren auf ein und demselben Rebstock.
    Die Weinlese war daher „kein leichtes Unterfangen“. Schließlich musste individuell für jede Traube entschieden werden, welche gelesen werden sollte und welche nicht. Diese Arbeit erforderte die ungetrübte Aufmerksamkeit unserer Weinleser und Sortierer, damit nur die allerbesten roten Weinbeeren in die Kelter zur Erzeugung unserer Spitzenweine aus Pauillac gelangten.

     

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung):
    Schöne, dunkelrote Farbe.
    Diskretes Bukett, das eine schöne Tiefe und bereits eine gewisse Komplexität aufweist. Der Holzton ist schön in die Noten von frischen roten Früchten eingebunden, unter denen die schwarze Johannisbeere besonders hervortritt.
    Am Gaumen besitzt der Wein einen geradlinigen und dichten Auftakt und entwickelt daraufhin eine erfreuliche Fülle. Schön persistierende Fruchtigkeit. Der Gesamteindruck ist bereits sehr harmonisch.
    Dieser Wein verfügt über eine gute Länge und legt bereits einen eleganten und frischen Stil an den Tag. Die Tannine sind trotz ihrer Jugend erfreulich seidig. Dieser Wein wird sich in 4 bis 5 Jahren öffnen und seinen Höhepunkt zwischen 2020 und 2030 erreichen.

  • Jahrgang 2013

    • Cabernet Sauvignon: 80%
    • Merlot: 20%

    Aufgrund des besonders feuchten und kalten Winters verzögerten sich die verschiedenen Arbeiten in den Weinbergen erheblich; die Reben schlugen spät aus, die Blüte begann mit drei Wochen Verspätung gegenüber dem Mittel der letzten 50 Jahre. Das launische Wetter führte zu Verrieseln und Kleinbeerigkeit und ließ geringere Erträge als gewohnt befürchten. Im Juni gab es einen abrupten Klimawechsel. Das hochsommerliche Wetter setzte völlig übergangslos ein und brachte lokal heftige Gewitterschauer mit sich (je nach Lage am 27. Juli bzw. am 2. August).

    Ab dem 15. September begann dann ein wahrer Wettlauf mit der Zeit: Die Reife verzögerte sich aufgrund des wechselhaften Wetters mit Regenschauern und Sonnenschein und sorgte wegen der schlagartigen Entwicklung des Pilzes Botrytis Ende September für zusätzliches Kopfzerbrechen! Da blieb keine Zeit für langes Hin und Her. Es musste vielmehr möglichst schnell ein effizientes Team für die Weinlese zusammengestellt werden. Glücklicherweise konnten wir uns auf die sorgfältige Sortierarbeit unserer Ernteteams verlassen, die trotz der schwierigen Bedingungen bei der Lese ganze Arbeit leisteten. Aufgrund des Botrytis-Befalls musste die gewohnte Reihenfolge bei der Lese der roten Parzellen umgestellt werden, damit deren jeweiligem Potenzial als Erst- oder Zweitwein Rechnung getragen werden konnte.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG):

    Nach einer ausgiebigen Belüftung entfaltet sich die Aromenkomplexität mit Noten von roten Früchten. Die schöne Struktur dieses Weines ist gleich im Auftakt zu verspüren. Sie bleibt bis zum Finale erhalten und entwickelt runde und jetzt schon seidige Aspekte. Ein sehr lagerfähiger Wein von schöner Dichte.

  • Jahrgang 2012

    • Cabernet Sauvignon 62 %
    • Merlot 38 %

    Im Bordelais zeichnete sich das Weinjahr 2012 durch unbeständige klimatische Bedingungen aus.
    Auf einen recht milden Winter folgte ein von Regen und Feuchtigkeit geprägtes Frühjahr. Der April war besonders feucht, und am 24. gab es einen heftigen Hagelschauer.
    Diesen Bedingungen erschwerten die Befruchtung und ließen Schlimmes für die Qualität der zukünftigen Lese befürchten. Daher war die Arbeit unserer Winzer in diesem Jahr mehr denn je unverzichtbar.
    Im Juni und Juli kam es zu einem ständigen Wechsel zwischen Hitze und Feuchtigkeit. Im August stabilisierte sich das Klima dann endlich wieder und ließ die gesunden Trauben endlich heranreifen.
    Der zum Teil ungleichmäßige Reifegrad der Trauben erforderte ab Ende September viel Arbeit bei der Selektion des Rebguts.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung) :

    Elegante aber dezente Barriquenoten, die keinesfalls dominieren. Lässt man den Wein eine Zeit lang atmen, entwickelt er unaufdringliche Fruchttöne.
    Am Gaumen verspürt man sofort seine Kraft. Die Dichte und Rondeur verschmelzen harmonisch ehe sie in ein von lebhaft frischen, leicht würzigen Noten geprägtes Finale übergehen.
    Eine Ausreifung im Keller von 6 bis 8 Jahren ist durchaus empfehlenswert.

  • Jahrgang 2011

    • Cabernet Sauvignon 75 %
    • Merlot 25 %

    Die ungewöhnlichen Klimabedingungen des Weinjahres erforderten die ständige Bereitschaft unserer technischen Teams und haben ihr Know-how kräftig auf die Probe gestellt.
    Frühling und Sommer schienen völlig durcheinander geraten: das außergewöhnlich heiße und trockene Frühjahr führte zu einer vorzeitigen Reifung, darauf folgte ein Sommer mit defizitärer Sonnenbilanz im Juli und überdurchschnittlich starken Regenfällen im August. Wenige Tage vor der geplanten Weinlese kam es am 1. September nördlich von Pauillac und Saint Estèphe zu einem heftigen Gewitter und Hagelschauern, so dass die ursprüngliche Planung kurzfristig modifiziert werden musste. Die vom Hagel betroffenen Parzellen wurden als erste geerntet. Glücklicherweise gab es keine nennenswerte Verluste, da die Trauben aufgrund des günstigen Klimas bereits gut gereift waren!

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (bei Abfüllung)

    Tief dunkle Farbe mit purpurnem Schimmer.
    Im Bukett treten zunächst die Holztöne hervor, darauf folgen schöne Noten von roten Früchten, Tabak und Gewürzen.Am Gaumen zeigt der Wein viel Finesse und Frische. Er besticht durch seine schöne Struktur, Dichte und Länge und einen fruchtigen Abgang.

  • Jahrgang 2010

    • Cabernet Sauvignon 73 %
    • Merlot 27 %

    Das Weinjahr begann mit einem kalten, relativ feuchten Winter. Aus diesem Grund setzte die Knospung erst ab Mitte April ein, was etwas später was als noch 2009. Trockenes, sonniges Wetter beschleunigte danach das Pflanzenwachstum.
    Die Monate Mai und Juni waren von sich abwechselnden Perioden aus Regen und Sonnenschein geprägt. Eine Kältewelle Anfang Juni verkomplizierte die Blüte. Das Resultat waren verkümmerte Blüten und ungleichmäßig große Beeren.
    Zum Glück war es im Juli sehr trocken (weniger als 20 mm Niederschlag) bei relativ hohen Temperaturen. Diese Wetterlage half den Reben, die während der Blüte entstandenen Verzögerungen wieder aufzuholen.Die Monate August und September fielen äußerst trocken aus. Hinzu kamen wundervolle Tagestemperaturen und kühle Nächten – also ideale Bedingungen für die Trauben, die so langsam die optimale Reife erreichten.

    Ergebnis der Verkostung (Abfüllung)

    Ein subtiler Wein, dessen anfänglich geschmeidigen Tannine langsam kraftvoller werden. Gut strukturiert am Gaumen mit guter Dichte. Präziser, recht vollmundiger Abgang.

  • Jahrgang 2009

    • Cabernet Sauvignon 63 %
    • Merlot 37 %

    Aufgrund des überaus warmen, feuchten Frühlings erwies sich der Anfang der Wachstumsperiode als eine schwierige Zeit. Das Team musste besonders aufmerksam sein, um die Reben vor Schaden zu bewahren.
    Erst im Juni stellte sich wieder sonniges und stabiles Wetter ein, hielt dafür aber auch über den ganzen Sommer an. Tatsächlich kamen die Wetterbedingungen einer Dürre tatsächlich sehr nahe, wären sie nicht im Juli, August und September von willkommenen regnerischen Abschnitten unterbrochen worden. Reichlicher Sonnenschein mit hohen aber nicht zu heißen Temperaturen und eher kühle Nächte ermöglichten eine langsame Reifung des Traubenguts, was den Beginn der Lese bis Ende September hinauszögerte.
    Außergewöhnlich günstige Wetterbedingungen, gekrönt von einer Ernte bei strahlendem Sonnenschein sorgten für einen Jahrgang, der sicherlich herausragend wird.

    Ergebnis der Verkostung (bei Abfüllung)

    Das Bukett dieses Weines ist immer noch recht subtil. Am Gaumen entwickelt sich der Ausdruck und „gewinnt an Höhe“, bis er fast himmlische Sphären erreicht. Dieser köstliche Wein verfügt über Länge, Dichte und Struktur. Ein definitiver Erfolg.

  • Jahrgang 2008

    • Cabernet Sauvignon 73 %
    • Merlot 27 %

    Nach einem strengen Winter und Frost im Frühjahr wurde die Wachstumsperiode
    genauestens überwacht. Die Blüte war aufgrund anhaltender Feuchtigkeit wenig
    produktiv. Der Sommer verlief mit mittelmäßigen Temperaturen. Aber zum Glück fiel
    der September gut aus. So konnte in Ruhe abgewartet werden bis die Trauben die volle
    Reife erreichten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Ausdrucksvolles, berauschendes, offenes Bukett mit Noten von sehr reifem rotem Obst. 
    Exzellenter Körper und ein feiner, komplexer Anklang. Sehr runder, langer Abgang
    mit einem Hauch von Gewürznoten.

  • Jahrgang 2007

    • Cabernet Sauvignon 73 %
    • Merlot 27 %

    Kräftige Niederschläge im Winter haben den Grundwasserspiegel wieder aufgefüllt und nach einem feuchten und kalten Winter schlugen die Reben früh aus. Die Temperaturen lagen im März und April schon relativ hoch, so dass das Rebenwachstum schnell einsetzte. Doch dann zeigte sich die Sonne bis in den August hinein nur wenig und die Temperaturen blieben niedrig. Zum Glück setzte im September eine lang anhaltende Schönwetterperiode ein und ließ die Trauben in Ruhe ausreifen. 125 Tage nach der Blüte waren Zucker, Gerbsäuren und Schalen ausgereift. Damit dauerte der Wachstumszyklus der Rebe länger als normal, aber 2007 war ein Jahr mit 13 Mondmonaten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Ziemlich langer Abgang mit einem Hauch Bitterkeit

  • Jahrgang 2006

    • Cabernet Sauvignon 70 %
    • Merlot 30 %

    Auf einen kalten, feuchten Winter folgten ein schöner Frühling und ein guter Sommer, mit einem ausgewogenen Verhältnis von wärmeren und kühleren Perioden. Leider war die Septembermitte dann vor allem durch ein episodenhaftes Unwetter gekennzeichnet. Besondere Sorgfalt war erforderlich, um ein gesundes und reifes Erntegut einzubringen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Ergebnis dieses Jahrgangs ist ein Wein von schöner, dunkelgranatroter Farbe. Kampfer- und Rösttöne im Bukett und eine gute Struktur weisen das große Potential dieses Tropfens aus.

  • Jahrgang 2005

    • Cabernet Sauvignon 71 %
    • Merlot 29 %

    2005 war bereits das vierte Jahr in Folge, in dem nicht genug Niederschläge fielen. Die Trockenperiode setzte früh im Mai ein und die Rebstöcke reagierten mit verminderter Blattbildung. Die hochsommerlichen Temperaturen von Juni und Juli klangen im August aus, und dank der frischen Nachttemperaturen blieb der Säuregehalt der Trauben gewahrt, die langsam und ohne Unterbrechung heranreiften. Wettermäßig ein atypisches, doch letztendlich ideales Weinjahr für gesundes und sehr reifes Traubengut von fruchtiger Frische.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Die Färbung des Jahrgangs 2005 ist angenehm und tiefdunkel. Am Gaumen ist er fruchtig, tanninhaltig, füllig, präzise und lang. Ein sehr verführerischer Wein, der sowohl große Dichte als auch Geschmeidigkeit mitbringt.

  • Jahrgang 2004

    • Cabernet Sauvignon 80 %
    • Merlot 20 %

    Nach einem regnerischen Winter und einem kühlen Frühling war es im Juni und Juli trocken und warm. Der August zeigte sich mild und der September war sonnig, aber nicht sehr heiß. Die Weinlese begann erst Ende September, denn die Trauben reiften nur langsam heran und es hieß geduldig abzuwarten, bis das optimale Reifestadium erreicht war.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Die Geduld unserer Winzer hat sich gelohnt: Der Wein wartet mit einem Bukett von feinen Holztönen und kandierten Früchte auf. Im Anklang ist er zurückhaltend aber von schöner Dichte. Der lange Abgang ist fruchtig und einen ganz leichten Hauch bitter.

  • Jahrgang 2003

    • Cabernet Sauvignon 73 %
    • Merlot 27 %

    Geringe Niederschläge und eine Hitzewelle prägten das Weinjahr 2003. Von Oktober 2002 bis September 2003 fielen insgesamt lediglich 555 mm Regen (der durchschnittliche Niederschlag im Jahr liegt eigentlich bei 850 mm). Trotzdem hatte das Ausbleiben des Regens im Ergebnis nur sehr wenig Einfluss auf die Trauben, denn der Boden blieb relativ kühl, und die Reben bekamen den Wassermangel deshalb nicht zu spüren. Tatsächlich verdankt dieser Jahrgang sogar seine besonderen Eigenheiten der extremen Hitzeperiode in der ersten Augusthälfte mit außergewöhnlichen Temperaturen, die über 40°C hinausgingen.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Ein schöner Wein mit tiefrubinroter Farbe und schönem aromatischen Ausdruck (frische Früchte, dunkle Beeren). Seine angenehme Struktur ist elegant und bemerkenswert ausgewogen mit sehr feinen, weichen Tanninen für einen langen fruchtigen Abgang.

  • Jahrgang 2002

    • Cabernet Sauvignon 75 %
    • Merlot 22 %
    • Cabernet Franc 3 %

    Die Wetterbedingungen in diesem Jahr waren zunächst nur mäßig, verbesserten sich jedoch doch mit Einsetzen der Traubenreife sehr. Den leider etwas zu kalten Monaten Juli und August folgte zum Glück ein herrlicher September: Es war trocken und heiß, tagsüber schien die Sonne und nachts kühlte es bei Winden aus Nordost ab. Die Merlottrauben wurden zwischen dem 26. September und dem 2. Oktober geerntet, Cabernet Franc ab 2. Oktober und Cabernet Sauvignon vom 3. bis 10. Oktober. Während der gesamten Weinlese herrschte ein herrliches Wetter.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Jahrgang 2002 ist ein kräftiger und fruchtiger Wein von dichter Struktur mit festem Tannin, langem Abgang und viel Eleganz.

  • Jahrgang 2001

    • Cabernet Sauvignon 87 %
    • Merlot 13 %

    2001 zeichnete sich vor allem durch eine überdurchschnittlich lange Wachstumsphase aus. Die Blüte trat wie gewöhnlich ein, aber der Reifebeginn war verspätet und die Ausreifung ein wenig uneinheitlich. Die Winzer mussten also viel Geduld zeigen, um die Trauben nicht zu früh zu ernten. Die ersten Merlots wurden deshalb erst am 3. Oktober gelesen, aber die Weinlese setzte sich ohne Unterbrechung bis zum 12. Oktober fort.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein duftet nach Gewürzaromen und sehr reifen, dunklen Beeren. Am Gaumen ist er strukturiert mit feiner Gerbsäure und schöner Länge.

  • Jahrgang 2000

    • Cabernet Sauvignon 80,5 %
    • Merlot 19,5 %

    In vielerlei Hinsicht ein Traumjahr: früher Pflanzenwuchs, überdurchschnittlich hohe Temperaturen, normale Regenfälle und schließlich eine Weinlese unter blauem Himmel ohne Gefahren.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Resultat ist ein herausragender Jahrgang 2000, sehr tanninig und von tiefer rubinroter Farbe. Im Mund erweist er sich als langanhaltend und von bemerkenswertem Gleichgewicht, mit einer intensiven Frucht im Duft und im Geschmack sowie einem geschmackvollen Abgang. Der 2000er Château Duhart-Milon ist ein eleganter und kraftvoller Grand Vin, der sehr lange gelagert werden kann.

  • Jahrgang 1999

    • Cabernet Sauvignon 90 %
    • Merlot 10 %

    Das frühe Einsetzen der Blüte in diesem Jahr machte eine verschärfte technische Überwachung der gesamten Wachstumsphase erforderlich. Die Weinlese Ende September musste dann auch noch aufgrund von Regenfällen sehr zügig vonstatten gehen. Aber glücklicherweise hatten die beiden vortrefflichen Monate August und September diesen Jahrgang bereits zu einem Erfolg gemacht.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Stil des Jahrgangs 1999 ist klassisch, das Bukett intensiv. Der Wein ist elegant und geschmeidig im Mund, komplex und lang im Abgang. Eine gewisse vorhandene Strenge dürfte nach einigen Jahren Lagerns verschwinden.

  • Jahrgang 1998

    • Cabernet Sauvignon 77 %
    • Merlot 23 %

    Nach den guten Vorzeichen einer frühen Blüte und optimaler Sommertemperaturen ließ uns eine verregnete Weinernte schon das Schlimmste für diesen Jahrgang befürchten. Erfreulicherweise erwiesen sich die Trauben als undurchlässig für die überraschenden Niederschläge, die zum Glück erst sehr spät auftraten.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Der Wein präsentiert ein ausdrucksstarkes Bukett. Am Gaumen ist er sehr verführerisch. Dieser Jahrgang ist sehr schön strukturiert, ausgewogen und fruchtig.

  • Jahrgang 1997

    • Cabernet Sauvignon 84 %
    • Merlot 16 %

    Der Frühling war ideal, der Sommer allerdings ein wenig verregnet. Eine vorzeitige sonnenbeschienene Weinlese ermöglichte es, die beschädigten Beeren sorgsam auszusortieren.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Ergebnis ist ein Jahrgang mit einem mittleren Tanningehalt, der einen fruchtigen Mund mit einer schönen Struktur aufweist. Der Abgang ist angenehm langanhaltend.

  • Jahrgang 1996

    • Cabernet Sauvignon 85 %
    • Merlot 15 %

    1996 war ein Weinjahr mit idealen klimatischen Bedingungen, vom regnerischen August einmal abgesehen. Die Ernte unter strahlender Sonne nahm uns dann auch noch die letzten Sorgen um die Qualität des Jahrgangs.

    ERGEBNIS DER VERKOSTUNG (BEI ABFÜLLUNG)

    Das Resultat ist ein belebender und fruchtiger Wein, der eine sehr ausdrucksstarke Blume aufweist. Am Gaumen ist sehr präsent, aber gleichzeitig sehr geschmeidig und ausgewogen. Ein Wein von hoher Lagerfähigkeit, der dem Jahrgang 1986 ähnelt.