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Lafite 2012 - im Objektiv von Elger Esser

Wer zum ersten Mal eine Ausstellung des Fotografen Elger Esser besucht, stellt sich bestimmt die Frage, ob sich hier nicht die Werke eines Malers aus dem 19. Jahrhundert unter die Ausstellungsstücke gesellt haben. Aber nein, Elger Esser ist tatsächlich Fotograf, auch wenn seine großformatigen realistischen Landschaftsdarstellungen uns eher in die Welt von Flaubert und Maupassant versetzen und uns Impressionen von der Sanftheit der Natur vermitteln.

Elger Esser wurde 1967 als Sohn einer Fotografin und eines Schriftstellers geboren und verbrachte seine Kindheit in Rom. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Bernd Becher Fotografie. Seine Vorliebe für die Gemälde von Poussin und Le Lorrain und seine ausgezeichnete Kenntnis der italienischen Landschaftsmalerei machten aus ihm einen Künstler, der fotografiert, wie man malen würde.

Der sanfte Sinnenrausch, den seine fotografischen Werke erzeugen weckte auch das Interesse zahlreicher Museen in aller Welt. 
Genauso erging es auch uns. Trotzdem fiel unsere Wahl für die Grußkarte 2012 von Lafite auf eine andere seiner Spezialitäten: nämlich seine große Kunstfertigkeit bei der Wiedergabe der Farben Schwarz und Weiß und der dazwischen liegenden Grautöne. 
Esser spielt mit Licht – und genau darum geht es ja in der Fotografie.

19bis_Elger Esser