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Domaine d'Aussières, Bericht über die Weinlese 2014

Ein kontrastreicher Jahrgang, der durch seine Finesse und Frische besticht

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Das Weinjahr im Languedoc war von stark wechselnden klimatischen Bedingungen geprägt. Die unterschiedlichen Erträge an den verschiedenen Standorten sind nicht zuletzt die Folge der stark wechselnden Niederschläge. An der Süd- und Nordspitze der Region gab es sehr reichliche Niederschläge, wogegen es in der zentralen Region eher an Regen mangelte. Der Klimaverlauf dieses Jahres führte sogar in den verschiedenen Weinbergen von Aussières zu gewissen Unterschieden zwischen den Terroirs und Rebsorten. Trotz dieser gegenüber dem letzten Jahr stark veränderten klimatischen Bedingungen zeigt der Jahrgang 2014 eine gewisse Ähnlichkeit mit 2013: Ausgewogenheit der Weine mit schönen Extraktionsgraden, aromatische Finesse und anhaltende Frische.

 Aufgrund des sehr regenarmen Herbstes 2013 und des trockenen Winters 2014 konnten die Wasservorräte der Weinberge nicht optimal aufgefüllt werden. Die milden Temperaturen im Winter und das erfreulich regenreichere Frühjahr ermöglichten einen frühzeitigen Austrieb der Reben und eine vorteilhafte Entwicklung der Pflanzen. Die Blütezeit erstreckte sich bei optimalen klimatischen Bedingungen über die zweite Junihälfte. Der Sommer war eher frisch und sehr trocken. Der nahe der Küste gelegene zentrale Landstrich des Languedoc, in dem sich auch die Domaine d’Aussières befindet, verzeichnete gegenüber dem langjährigen Mittel stark defizitäre Niederschläge. Dies zog einen gewissen Wassermangel in den oberen Bodenschichten unserer Terroirs nach sich.

Dieses Phänomen wirkte sich quantitativ am stärksten auf den Syrah aus. Im September herrschte launisches Wetter. Aufgrund der heftigen Regenfälle gegen Ende der Lese mussten wir sogar die Arbeiten beim Mourvèdre unterbrechen. Glücklicherweise konnte die Lese sehr schnell wieder aufgenommen werden, so dass es zu keinerlei negativen Auswirkungen auf den Arbeitsablauf und die Qualität des Jahrgangs kam.

Die Lese begann am 1. September mit dem Chardonnay (2013 wurde übrigens erst am 18. September begonnen) und endete am 2. Oktober mit dem Mourvèdre (18. Oktober 2013).

Die Verkostung der verschiedenen Rebsorten zu verschiedenen Stadien der Weinbereitung bestätigte das schöne Niveau des Jahrgangs hinsichtlich der Aromatik und der Beschaffenheit des Weins.

Die Rebsorten

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Die Appellation Corbières beherbergt südländische Rebsorten mit einem schönen Potenzial

Die gegenüber den klimatischen Unbilden weniger empfindlichen südländischen Rebsorten haben ein schönes Potenzial. Die Rebsorte Syrah, die das Nordlicht unter den Rebsorten der Appellation Corbières ist, erbrachte aufgrund des Klimas zwar den geringsten Ertrag, aber eine gute Qualität.

Die Weine aus der IGP Oc – hier stimmen Ertrag und Qualität

Die Rebsorten, aus denen wir unsere Weine der IGP Oc erzeugen, gedeihen auf tiefgründigeren Terroirs. Daher verfügen sie über reichhaltigere Wasserreserven. Hier stimmten sowohl der Ertrag als auch die Qualität. Die schöne Ausgewogenheit und Frische, insbesondere beim Chardonnay, sind bereits ein Vorgeschmack auf den zukünftigen Stil, der so typisch für diese Weine von Domaine d’Aussières ist.

Dieser Bericht über die Weinlese wurde von Aymeric Izard, dem Direktor von Château d’Aussières und von Eric Kohler, dem technischen Direktor der internationalen Domänen der Gruppe verfasst.